Pressemeldung, 30. Oktober 2020

IHK Köln begrüßt Pläne für Stadtentwicklungsgesellschaft in Leverkusen

Die IHK Köln begrüßt grundsätzlich die Pläne zur Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft für Leverkusen. „Nicht zuletzt die Bahnstadt Opladen hat gezeigt, dass eine privatrechtlich organisierte und kompetent besetzte Gesellschaft einen Stadtteil nachhaltig nach vorne bringen kann“, sagt Eva Babatz, Leiterin der Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg der IHK Köln. Die zentrale Aufgabe einer etwaigen Gesellschaft, die Umgestaltung und Vermarktung der City C, sei eine große Herausforderung. Die Nähe zum Bahnhof und zur Innenstadt biete jedoch auch unbestritten Vorteile für diesen Standort.
Gleichzeitig dürfe die städtische Politik jedoch nicht die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL) aus dem Blick verlieren. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WfL leisten gute Arbeit. Unsere IHK und unser örtliches IHK-Wirtschaftsgremium schätzen sie als Partner sehr“, sagt Babatz. Die Position des Geschäftsführers sei mittlerweile aber schon seit mehr als einem Jahr vakant, auch die Ergebnisse eines Gutachtens zur WfL stünden noch aus. „Die Kommunalwahl liegt hinter uns, sodass dieses Thema spätestens jetzt angegangen werden sollte. Gerade nach der Senkung des Gewerbesteuer-Hebesatzes ist eine enge Begleitung interessierter Unternehmen durch eine starke Wirtschaftsförderung wichtig“, sagt Babatz. Wirtschaftsförderung und eine neue Stadtentwicklungsgesellschaft müssten gut verzahnt werden, auch um sich behindernde Doppelstrukturen zu vermeiden.