Pressemeldung, 17. Februar 2020

Schnelle und einvernehmliche Lösung dringend geboten

In der Diskussion um die sogenannten Drängelgitter appelliert die IHK Köln an die Stadt, mit den betroffenen Gastronomiebetrieben rechtzeitig vor dem Straßenkarneval eine einvernehmliche Lösung zu finden.
„Die Gitter sind nicht ohne Grund aufgestellt worden“, sagt Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. „Wenn man sie jetzt einfach wegnimmt, stauen sich die Menschen wieder bis auf die Straße. Das ist keine Verbesserung.“
Selbstverständlich müssten Sicherheit und die Zugänglichkeit der Fluchtwege gewährleistet sein, sagt Reichardt. Stellten die Metallgitter ein Risiko dar, müssten sie anders positioniert oder durch Alternativen ersetzt werden. „Die betroffenen Betriebe kennen die Situation und wissen aus Erfahrung, dass sie den Andrang kanalisieren müssen. Das ist auch eine Frage der Sicherheit“, sagt Reichardt.
Je nach Lage vor Ort seien womöglich Absperrbänder, wie sie an Flughäfen im Sicherheitsbereich eingesetzt werden, eine Alternative. „Ein pauschales Verbot löst das Problem nicht“, sagt Reichardt.