International

Außenwirtschaftsreport NRW 2021/2022

Die Wirtschaft befindet sich in vielerlei Hinsicht in einem Umbruch. Die Corona-Pandemie, der Brexit und insbesondere der Krieg in der Ukraine decken die Verwundbarkeit internationaler Wertschöpfungsketten und zunehmende Abhängigkeiten auf dem Weltmarkt zwischen einzelnen Handelspartnern auf.
Das betrifft auch Nordrhein-Westfalen, das mit knapp 15 Prozent am deutschen Gesamtexport zu den exportstärksten Bundesländern zählt. In diesen Zeiten sind Lösungsansätze gefragt, die die Unternehmen in NRW unabhängiger von externen Einflüssen machen und die gleichzeitig für mehr Effizienz sorgen. Die Diversifizierung der Handelsbeziehungen, der Produktions- und Lagerstandorte sowie Investitionen in ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement stehen jetzt an erster Stelle. Dafür sind jedoch entsprechende wirtschaftliche Rahmenbedingungen wichtig.
In der aktuellen Situation stellen sich besonders die Fragen, wie Versorgung gesichert und Abhängigkeiten reduziert werden können. Hier steht die politische Ebene in der Verantwortung, pragmatisch zu handeln und schnell umsetzbare Lösungen herbeizuführen.
Wie sich die Lage der Unternehmen entwickelt, beleuchtet der Außenwirtschaftsreport NRW und zeigt dabei, welche Anpassungen nordrhein-westfälische Unternehmen vornehmen, um sich international widerstands- und wettbewerbsfähig aufzustellen.