Das Geheimnis der Currywurst
Wer im Hürth-Park eine Curry wurst bestellt, wird in der Regel mit seinem Vornamen begrüßt. „Ich schätze, dass 90 Prozent unserer Kunden Stammkunden sind“, sagt Hans Joachim Kaulertz. „Und die ersten kommen schon morgens direkt um 10 Uhr. Wo gibt es sowas schon?“
Tradition ist am „Grillwagen“ bei den Kaulertz wichtig. Seit 1977 gibt es das Gefährt schon. Und genauso lange gibt es auch schon die berühmte Currywurst. Angefangen hat alles mal mit einer Bäckerei am Eigelstein, dann kam Hans Joachim Kaulertz’ Mutter Maria Magdalena auf die Idee, Currywurst zu verkaufen. „Die war immer für eine spontane Idee gut, sie war halt eine Macherin“, sagt ihr Sohn.
Gemeinsam im Namen der Currywurst: Hans-Joachim Kaulertz (2.v. l.) mit seinen Söhnen Michael (l.) und Markus (2.v.r.) sowie Tochter Nina (Mitte) und Enkel Marcel (r.).
Die Currysauce, die seine Mutter damals kreierte, ist bis heute nicht verändert worden. Was genau drin ist, ist streng geheim. Nur die Familienmitglieder kennen das Rezept. Und auch die Wurst wird nach altem Familienrezept von der Firma Hardy Remagen GmbH & Co. KG hergestellt – Remagen produziert auch die Stadionwurst des 1. FC Köln. „Entscheidend“, so Kaulertz, „ist die Konstanz in der Qualität. Und wir legen Wert auf Sauberkeit und ein nettes Ambiente. Denn wenn die Kunden sich wohlfühlen bei uns, dann kommen sie auch wieder.“
Mahlzeit! So sieht die gute Currywurst aus Hürth aus
Und dass die Tradition am und im Grillwagen fortgeführt wird, dafür ist gesorgt. Mit Kaulertz’ Enkel Marcel packt inzwischen die vierte Generation mit an. Neben Hans Joachim Kaulertz sind seine Söhne Michael und Markus sowie Tochter Nina mit dabei. Zwei Hilfen komplettieren das Team. Urlaub und freie Tage werden untereinander abgesprochen. „Ansonsten sind alle jeden Tag hier“, so Kaulertz. Tochter Nina ergänzt: „Nur Homeoffice – das geht bei uns halt nicht.“
Nur eine Neuerung hat der Grillwagen in all den Jahren erfahren: Seit der Pandemie gibt es Pommes. „Das ging auch lange Zeit ohne Fritten“, erklärt Kaulertz. „Dann haben wir in den Pandemie-Zeiten überlegt, ob wir auch Schnitzel machen, um die dann ausliefern zu können. Die Miete für den Standort musste ja weiterbezahlt werden.“ Aus den Schnitzeln ist nichts geworden, dafür zog eine Pommes Station in den Wagen. Kaulertz: „Die Pommes sind heute aber nicht mehr wegzudenken. Die bleiben.“
Nur eine Neuerung hat der Grillwagen in all den Jahren erfahren: Seit der Pandemie gibt es Pommes. „Das ging auch lange Zeit ohne Fritten“, erklärt Kaulertz. „Dann haben wir in den Pandemie-Zeiten überlegt, ob wir auch Schnitzel machen, um die dann ausliefern zu können. Die Miete für den Standort musste ja weiterbezahlt werden.“ Aus den Schnitzeln ist nichts geworden, dafür zog eine Pommes Station in den Wagen. Kaulertz: „Die Pommes sind heute aber nicht mehr wegzudenken. Die bleiben.“
Bitte wenden: Die Wurst auf dem Grill
Im „Grillwagen“ (Theresienhöhe, 50354 Hürth) gibt es eine Currywurst mit einer Portion Pommes frites und Mayo für 6,70 Euro. Die Currywurst einzeln kostet 3,50 Euro – dazu gibt’s Brot. Das Gleiche kostet eine Krakauer mit Senf, die Bratwurst 50 Cent weniger. Für ebenfalls drei Euro gibt es Nudel- oder Kartoffelsalat zur Wurst, beide sind hausgemacht. Geöffnet ist Montag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr.
Kontakt
Jörg Löbker
Pressesprecher | Kommunikation