Liquiditätshilfen

Finanzielle Unterstützung

Überbrückungshilfe IV (Update 27.01.2022)
Die wichtigsten Bestandteile der Regelung sind weiterhin: Wenn aufgrund von angeordneten Corona-Zutrittsbeschränkungen (2G, 2G plus oder 3G) oder vergleichbaren Maßnahmen (Verbot touristischer Übernachtungen, Sperrstundenregelungen) die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs unwirtschaftlich ist, ist bei freiwilligen Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs eine Anerkennung des resultierenden Umsatzeinbruchs als coronabedingt möglich. Ob Unwirtschaftlichkeit vorliegt, prüft der prüfende Dritte. Sind die Antragsvoraussetzungen erfüllt, kann Überbrückungshilfe gewährt werden. Die Regelung gilt für den Zeitraum 01.01. - 28.02.2022.
Überbrückungshilfe IV (Update 07.01.2022)
Ab sofort können Unternehmen die neue Überbrückungshilfe IV beantragen. Über den prüfenden Dritten können die Anträge bis zum 30.04.2022 für den aktuellen Förderzeitraum (Januar-März 2022) gestellt werden.
Personalkosten, die bei der Umsetzung der coronabedingten Zugangsregeln entstehen, können vollständig als Fixkosten angerechnet werden. Sie gehen in den Katalog potenziell förderfähiger Hygienemaßnahmen ein, der unter Nummer 15 des Fixkostenkatalogs (Punkt 2.4. der FAQs) fällt. Solche Personalkosten sind also nicht limitiert durch die sonstige Personalkostenpauschale von 20 Prozent der Fixkostenpositionen Nr. 1 bis 11.
Details zur Verlängerung der Überbrückungshilfen
Während es für die meisten Bereiche der Wirtschaft wieder bergauf geht, dauern die Corona-bedingten Einschränkungen in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September hinaus bis zum 31. Dezember 2021.
EU-Kommission verlängert und erweitert Beihilferahmen für Corona- Hilfen
Die Europäische Kommission hat am 28. Januar 2021 ihren Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie (Temporary Framework) erneut verlängert und erweitert. Insbesondere wurden die beihilferechtlichen Obergrenzen für Kleinbeihilfen und Fixkostenhilfen substantiell erhöht.
Überbrückungshilfe III und Überbrückungshilfe III plus
Die Schlussabrechnung zur Überbrückungshilfe III kann gegen Ende des Jahres nur über einen prüfenden Dritten bis spätestens 30. Juni 2022 erfolgen. In der Schlussabrechnung werden die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten den Schätzungen bei Antragstellung gegenübergestellt. Gegebenenfalls müssen Sie zu viel gezahlte Hilfen zurückzahlen oder erhalten nachträglich eine Nachzahlung.
Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Überbrückungshilfe III in voller Höhe zurückzuzahlen.
November- und Dezemberhilfe
Schlussabrechnung bis zum 30. Juni 2022 einreichen! Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 30. Juni 2022. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.
Ausbildungsprämie
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die zweite Förderrichtlinie des Bundesprogrammes “Ausbildungsplätze sichern” zur Förderung einer vorübergehenden Auftrags- und Verbundausbildung veröffentlicht. Die Maßnahme vervollständigt das Bundesprogramm, das Ausbildungsbetriebe und Auszubildende in der Corona-Pandemie unterstützen soll.
Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)
Die Politik stellt umfangreiche Gelder zur Unterstützung der Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Doch für manche - vor allem Großunternehmen und größere mittelständische Unternehmen - sind etliche Programme nicht gedacht oder sie lohnen sich schlichtweg nicht. Hier kann der WSF möglicherweise eine Unterstützung sein. Mittlerweile können Anträge zu diesem Programm gestellt werden.
Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket Bund
Bund und Länder legen im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 ein Konjunkturpaket im Umfang von 130 Milliarden Euro auf. Weitere Informationen zum „Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket“ erhalten Sie hier.
Liquditätshilfen im Steuerbereich
Bund und Länder haben sich auf weitere Liquiditätshilfe verständigt: Nach der nun geplanten Regelung können Unternehmen in diesem Jahr absehbare Verluste mit Teilen ihres früheren Jahresgewinns verrechnen. Zudem hat der Koalitionsausschuss eine Senkung der Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie beschlossen.
KfW-Schnellkredit
Die KfW-Schnellkredite zur Minderung der Mittelstandslücke in der Corona-Unterstützung können jetzt bei der Hausbank beantragt werden. Wichtige Eckdaten des Programms „KfW-Schnellkredit 2020“ finden Sie hier.