Neue Broschüre

Karriere mit Lehre - Berufliche Bildung ist und bleibt alternativlos

Innerhalb des Landkreises Mayen-Koblenz gibt es derzeit rund 490 Ausbildungsbetriebe in den Branchen Industrie, Handel, Dienstleistungen und Gastronomie. Kein anderer Kreis innerhalb der IHK Koblenz hat eine größere Anzahl an Ausbildungsbetrieben. Die Quote der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife ist von rund 21,7 Prozent (2011) auf 27,7 Prozent (2016) angestiegen. Der Anstieg liegt im allgemeinen Trend, aber vom Niveau her immer noch deutlich unter dem Durchschnittswert von 33,6 Prozent im ganzen IHK-Bezirk.
„Vermutlich hängt der unterproportionale Anstieg der Abiturientenquote auch damit zusammen, dass wir in unserem Landkreis aktuell einen Anstieg der Neueintragungen von dualen Ausbildungsverträgen um plus 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können “, hofft IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker auf eine Umkehr des Trends weg von akademischen Vollzeitstudiengängen hin zur beruflichen Bildung über duale Berufsausbildung mit einer anschließenden berufsbegleitenden Weiterbildung. Die dort berufsbegleitend erworbenen Abschlüsse auf Bachelor- und Masterniveau bieten Jugendlichen heute sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie hervorragende Aufstiegsmöglichkeiten. „Unsere Mitgliedsunternehmen werden gerade in der Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte mit Berufspraxis während der Ausbildung benötigen“, sieht Neudecker die Vorteile für engagierte Nachwuchskräfte in dynamischen Unternehmen der Region. Auch das Duale Studium ist ein guter Weg, die Theorie – zunächst in der Berufsschule und danach in der Hochschule – mit der Praxis im Ausbildungsbetrieb zu verbinden.
Im Ausbildungsjahr 2017 wurden insgesamt 718 neue Ausbildungsverhältnisse im Landkreis Mayen-Koblenz begonnen, das sind 8 mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 1,1 Prozent). In den gewerblich-technischen Berufen sind zum Stichtag 30.11.2017 insgesamt 231 Auszubildende im Landkreis Mayen-Koblenz eingestellt worden – ein Anstieg um 11 gegenüber dem Vorjahresszeitraum. Die meisten neuen Auszubildenden haben Metallberufe (121) oder Elektroberufe (69) gewählt. Bei den 487 abgeschlossenen kaufmännischen Verträgen (minus 3 gegenüber 2016) liegt der Beruf Kaufmann/-frau im Einzelhandel (84) nach wie vor an der Spitze der Liste, gefolgt vom reformierten Beruf des/r Kaufmann/-frau für Büromanagement (59) und dem Beruf Industriekaufmann/-frau (53). Einem deutlichen Anstieg im Gastgewerbe (von 42 auf 50 Ausbildungsverträge) steht ein deutlicher Rückgang im Verkehrsgewerbe entgegen (von 42 auf 31).
Alle Zahlen zu diesem Thema finden Sie in der neuen Broschüre "Karriere mit Lehre" (PDF-Datei · 1165 KB).