2. Februar 2026
Kommunalwahlen 2026: IHK legt kommunalpolitische Positionen vor
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg veröffentlicht im Vorfeld der hessischen Kommunalwahlen im März 2026 kommunalpolitische Positionen.
Aufgrund der wirtschaftlichen und strukturellen Umbrüche seit den letzten Kommunalwahlen im Jahr 2021 wurden die Positionen grundlegend überarbeitet und neu gefasst.
„Mit unseren kommunalpolitischen Positionen liegt eine gute Grundlage für den Dialog mit kommunalpolitischen Vertretern vor. Sie spiegeln das aktuelle Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft wider. Diesen Dialog führen wir gern vor, während und nach der Wahl. Von zentraler Bedeutung ist es für uns, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken und die Basis für neue Wachstumsimpulse zu legen“, betont IHK-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel.
„Mit unseren kommunalpolitischen Positionen liegt eine gute Grundlage für den Dialog mit kommunalpolitischen Vertretern vor. Sie spiegeln das aktuelle Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft wider. Diesen Dialog führen wir gern vor, während und nach der Wahl. Von zentraler Bedeutung ist es für uns, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken und die Basis für neue Wachstumsimpulse zu legen“, betont IHK-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel.
Wirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen
Eine starke regionale Wirtschaft sei kein Zufallsprodukt, unterstreicht Dr. Hans-Friedrich Breithaupt, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Region Kassel: „Betriebliche Investitionen, Beschäftigung und Wohlstand hängen unmittelbar von verlässlichen kommunalen Weichenstellungen ab.
Eine starke regionale Wirtschaft sei kein Zufallsprodukt, unterstreicht Dr. Hans-Friedrich Breithaupt, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Region Kassel: „Betriebliche Investitionen, Beschäftigung und Wohlstand hängen unmittelbar von verlässlichen kommunalen Weichenstellungen ab.
Dazu zählen unter anderem kommunale Steuern und Abgaben, die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, die lokale Verkehrserschließung, der digitale Ausbau sowie Angebote der Kinderbetreuung, Beschulung und Berufsorientierung. Diese Standortfaktoren müssen so gestaltet werden, dass die Wirtschaft in der Region Kassel bleibt und hier investiert.“
In ihren aktualisierten Positionen benennt die IHK Kassel-Marburg für die Region Kassel sieben vorrangige Handlungsfelder:
- Die Region zukunftsfest aufstellen
- Fachkräftesicherung
- Ausbau der Verkehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur
- Zentren stärken
- Gemeinschaftsaufgabe Energiewende
- Kommunale Steuern und Abgaben
- Gründung und Nachfolge stärken – Verwaltung digitalisieren
Schwerpunkt Verkehrsinfrastruktur
„Leistungsfähige Verkehrsverbindungen sind für Unternehmen in Stadt und Landkreis Kassel unverzichtbar. Sie sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass Betriebe verlässlich planen können und der Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt“, erklärt Marko Ackermann, Bereichsleiter Standortpolitik der IHK Kassel-Marburg.
Vor diesem Hintergrund setzt das Positionspapier der IHK-Regionalversammlung Region Kassel einen klaren Schwerpunkt bei der Verkehrsinfrastruktur. Eine verkehrsträger-übergreifend funktionierende Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für einen leistungsfähigen Wirtschaftsstandort – dabei spielt die Straße weiterhin eine tragende Rolle. Maßnahmen wie der Wegfall von Parkplätzen oder die Ausweitung gebührenpflichtiger Zonen dürfen aus Sicht der regionalen Wirtschaft den Verkehrsfluss nicht zusätzlich beeinträchtigen und die Erreichbarkeit von Unternehmen verschlechtern.
„Leistungsfähige Verkehrsverbindungen sind für Unternehmen in Stadt und Landkreis Kassel unverzichtbar. Sie sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass Betriebe verlässlich planen können und der Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt“, erklärt Marko Ackermann, Bereichsleiter Standortpolitik der IHK Kassel-Marburg.
Vor diesem Hintergrund setzt das Positionspapier der IHK-Regionalversammlung Region Kassel einen klaren Schwerpunkt bei der Verkehrsinfrastruktur. Eine verkehrsträger-übergreifend funktionierende Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für einen leistungsfähigen Wirtschaftsstandort – dabei spielt die Straße weiterhin eine tragende Rolle. Maßnahmen wie der Wegfall von Parkplätzen oder die Ausweitung gebührenpflichtiger Zonen dürfen aus Sicht der regionalen Wirtschaft den Verkehrsfluss nicht zusätzlich beeinträchtigen und die Erreichbarkeit von Unternehmen verschlechtern.
Deshalb mahnt die IHK an, bei der Verkehrsplanung auch die innerstädtischen Verkehre konsequent mitzudenken. Mobilitätskonzepte wie Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) müssen so ausgestaltet sein, dass sie den Wirtschaftsverkehr nicht ausbremsen und Innenstädte für Beschäftigte, Kunden und Unternehmen erreichbar bleiben.
Bergshäuser Brücke: Tempo und tragfähige Lösung entscheidend
Mit Blick auf die Bergshäuser Brücke macht die IHK Kassel-Marburg deutlich, dass schnellstmöglich ein Ersatz für den maroden Bestandsbau realisiert werden muss. „Für die IHK ist entscheidend, dass sehr zügig Baurecht für eine neue Brücke erlangt wird. Die Bergshäuser Brücke erfüllt eine zentrale Funktion für den Wirtschaftsverkehr – und das weit über Nordhessen hinaus“, betont Marko Ackermann.
Mit Blick auf die Bergshäuser Brücke macht die IHK Kassel-Marburg deutlich, dass schnellstmöglich ein Ersatz für den maroden Bestandsbau realisiert werden muss. „Für die IHK ist entscheidend, dass sehr zügig Baurecht für eine neue Brücke erlangt wird. Die Bergshäuser Brücke erfüllt eine zentrale Funktion für den Wirtschaftsverkehr – und das weit über Nordhessen hinaus“, betont Marko Ackermann.
Die IHK verweist darauf, dass die Brücke ein neuralgischer Punkt im überregionalen Verkehrsnetz ist. Positiv bewertet sie, dass kommunale Vertreter parteiübergreifend an einem Strang ziehen und die Bedeutung dieser Infrastrukturmaßnahme geschlossen gegenüber dem Land Hessen und dem Bund vertreten. Dieses gemeinsame Vorgehen ist aus Sicht der IHK ein wichtiger Schlüssel, um die notwendigen politischen Entscheidungen zügig voranzubringen.
