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Goodspaces - Mehr als Tisch, WLAN und Kaffee
Alexander Wernert, Birk Bauer und Dennis Fischer (v.l.n.r.)
Als man das heutige SteamWork in Karlsruhe das erste Mal betrat, war von Community noch wenig zu spüren. Maskenpflicht, Corona, Baustellenatmosphäre. „Heftig war das“, erinnert sich CEO Birk Bauer. Und doch: Genau hier, in einem früheren Industrie- und Lagergebäude sollte etwas entstehen, das für den Betrieb typisch ist: ein Ort mit Seele.
Birk Bauer brennt für Coworking. Schon lange. 2019, als Gastgeber der Coworking-Messe, wurde er angesprochen: Da gebe es ein „total runtergerocktes Objekt“ in Karlsruhe. Ob das was sein könnte? Bauer ließ eine Machbarkeitsstudie erstellen. Das Ergebnis: Ja. Ein Jahr später begann der Umbau, im April 2022 wurde eröffnet. Pandemie inklusive.
Heute leitet Alexander Wernet den Standort SteamWork, Dennis Fischer verantwortet als Geschäftsführer von Goodspaces das operative Geschäft. Zusammen stehen sie für eine klare Haltung: Coworking ist kein Möbelstück, sondern ein Miteinander. „Kaffeemaschine, Tisch und WLAN: das ist noch kein Coworking“, sagt Wernet. Entscheidend sei das aktive Zusammenbringen von Menschen. Netzwerken von oben nach unten. Nicht den letzten Euro rauspressen, sondern Räume mit Leben füllen.
Dass das funktioniert, zeigt der Blick auf die Nutzerinnen und Nutzer von Solo-Selbstständigen bis zu Industrieunternehmen. Teambüros waren schnell ausverkauft, inzwischen fragen auch größere Firmen an, die unsicher sind, ob sie klassische Standorte halten wollen. Coworking wird zum Flexoffice und zum Recruiting-Incentive. Ein Unternehmen wuchs hier innerhalb weniger Monate von wenigen Arbeitsplätzen auf 30 Mitarbeitende. Der Space war voll.
Goodspaces betreibt inzwischen neun Standorte, von Karlsruhe über Mannheim und Heidelberg bis in die Pfalz, inklusive Forest Retreat in einem alten Jagdschloss. Überall gleich wichtig: der Spirit. Warm, offen, herzlich. Soziale Einrichtungen wie Rock Your Life oder der Kinderschutzbund nutzen die Räume kostenlos. Spendenaktionen für die Tafel, Kultur- und Community-Events, LinkedIn Local, MINT-Festival stehen ebenfalls auf dem Programm.
Auch technisch entwickelt sich der Space ständig weiter: mehr Telefonboxen, hybride Meetingräume, professionelle Setups für digitale Formate. „Die Zeiten ändern sich, durch Corona und KI schneller denn je“, sagt Bauer. Feedback aus der Community ist dabei zentral. One size fits all? Das funktioniere nicht.
Goodspaces betreibt inzwischen neun Standorte, von Karlsruhe über Mannheim und Heidelberg bis in die Pfalz, inklusive Forest Retreat in einem alten Jagdschloss. Überall gleich wichtig: der Spirit. Warm, offen, herzlich. Soziale Einrichtungen wie Rock Your Life oder der Kinderschutzbund nutzen die Räume kostenlos. Spendenaktionen für die Tafel, Kultur- und Community-Events, LinkedIn Local, MINT-Festival stehen ebenfalls auf dem Programm.
Auch technisch entwickelt sich der Space ständig weiter: mehr Telefonboxen, hybride Meetingräume, professionelle Setups für digitale Formate. „Die Zeiten ändern sich, durch Corona und KI schneller denn je“, sagt Bauer. Feedback aus der Community ist dabei zentral. One size fits all? Das funktioniere nicht.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: Coworking ist kein Trend, sondern Antwort auf verändertes Arbeiten. Für viele ist das Homeoffice zu still geworden, zu isoliert. SteamWork setzt bewusst auf Begegnung. Oder wie Dennis Fischer es sagt: „Ich will nicht da arbeiten, wo ich schlafe und esse.“
Info: goodspaces.de
Info: goodspaces.de
Kontakt
Claudia Nehm
IHK Karlsruhe
Bereich Kommunikation
Presse, Chefredaktion WIMA, Vereinbarkeit von Beruf und Familie
