A 21
Fortführung der A 21 bis zur A 39 und A 7
Die A 21 schließt eine Lücke im norddeutschen Autobahnnetz, schafft eine leistungsstarke Nord-Süd-Verbindung und entlastet die Region als wirksame Ostumfahrung Hamburgs.
Die A 21 entsteht dabei durch den kontinuierlichen Ausbau der B 404 auf drei bzw. im Anschluss auf vier Fahrstreifen. So wurde die ausgebaute B 404 zwischen Bargteheide und Löptin bereits zur A 21 umgewidmet, der nördlichste Abschnitt von Löptin bis Kiel ist ein laufendes und fest disponiertes Projekt. Weiter im Süden wird die B 404 zwischen Bargteheide und Schwarzenbek derzeit erweitert. Dieser Abschnitt steht im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes. Die folgende Erweiterung der B 404 zur A 21 in Richtung A 39 bei Handorf steht sowohl in Schleswig-Holstein zwischen Schwarzenbek und Geesthacht sowie zwischen Geesthacht und Rönne als auch in Niedersachsen zwischen Rönne und Handorf im Weiteren Bedarf des BVWP mit Planungsrecht.
Die A 21 wird erst mit der Durchbindung bis zur A 39 bei Handorf ihre verkehrliche Entlastungswirkung als leistungsfähige Ostumfahrung Hamburgs erfüllen können. Ein Optimum an verkehrlicher Wirkung würde durch die Weiterführung der A 21 über die A 39 hinaus bis zur A 7 erreicht. Die A 21 dient jedoch als Ostumfahrung Hamburgs nicht nur der Entlastung von A 1 und A 7, sondern auch der Schaffung einer weiteren zuverlässigen Elbquerung in der Region. Insbesondere überregionale Transitverkehre, die nicht das Ziel Hamburger Hafen ansteuern, können über die A 21 gemeinsam mit der A 39 vorbei am Knoten Hamburg in Richtung Süd- und Süd-Ost-Deutschland geleitet werden. Der Bedarf für eine durchgebundene A 21 bis zur A 39 wird mit der Fertigstellung der festen Fehmarnbeltquerung weiterwachsen. Von dem „Brückenschlag“ nach Skandinavien kann die gesamte Metropolregion Hamburg einen Wachstumsschub und die Erschließung neuer Märkte diesseits und jenseits des Belts erwarten.
Darüber hinaus ermöglicht die A 21 das erfolgreiche Zusammenwachsen der Wirtschaftsräume auf beiden Seiten der Elbe und eine bessere Erschließung der Tourismusregionen in Nord-Ost-Niedersachsen und im Süden Schleswig-Holsteins.
Die IHKLW fordert
- die im Vordringlichen Bedarf stehenden Abschnitte zeitnah zu planen und zu genehmigen sowie verzögerungsfrei zu bauen
- den südlichen Abschnitt der B 404 / A 21 von Schwarzenbek bis Handorf in den Vordringlichen Bedarf des BVWP einzustufen
- die Planung, die Genehmigung und den Bau der A 21 bis Handorf zeitnah zu starten
