01.04.2022

Anträge auf verlängerte Überbrückungshilfe IV jetzt möglich

Unternehmen, die nach wie vor von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, können seit 1. April Anträge auf die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV für den Förderzeitraum April bis Juni 2022 stellen. Die Anträge sind durch prüfende Dritte über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de einzureichen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des BMWK hervor. 
Nach der weitreichenden Aufhebung der Corona-Beschränkungen können die meisten Unternehmen wieder ihrem Geschäft nachgehen und benötigen keine staatliche Unterstützung mehr. In einzelnen Bereichen lässt sich aber das coronabedingt eingeschränkte Geschäft nicht so schnell wieder hochfahren. Für diese Unternehmen steht die verlängerte Überbrückungshilfe IV zur Verfügung.
Die bis Ende Juni verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich unverändert zur Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt.
Unternehmen, die bereits die Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März 2022 erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate April bis Juni einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe IV gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Januar bis Juni stellen.
Besonderheiten bei Antragsfristen beachten
Erst- und Änderungsanträge zur Inanspruchnahme der verlängerten Förderung können nur bis zum 15. Juni 2022 gestellt werden. Der 15. Juni ist auch der Stichtag zur Ausübung des Wahlrechts zwischen der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022. Das Wahlrecht zum Wechsel zwischen beiden Programmen steht voraussichtlich ab Mai zur Verfügung.
Überbrückungshilfe IV nur bei coronabedingten Umsatzeinbrüchen
Eine Fördermöglichkeit zur Kompensation die durch den Russland-Ukraine-Krieg oder von durch die gegen Russland verhängten Sanktionen verursachten Einbußen besteht im Rahmen der Überbrückungshilfe IV ausdrücklich nicht. Es gilt nach wie vor das Kriterium eines coronabedingten Umsatzeinbruchs von mindestens 30 Prozent als Voraussetzung für eine Antragsberechtigung.
Quelle: BMWK-Pressemitteilung vom 1. April 2022