Service & Info | 11.04.2022

Fachkräftemangel und Kostendruck setzen Gesundheitswirtschaft zu

Der Mangel an Fach- und Hilfskräften ist erneut eine zentrale Herausforderung für die deutsche Gesundheitswirtschaft. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, an dem sich bis Mitte Februar rund 700 Betrieben beteiligt haben.  Vom DIHK

Demnach leiden 81 Prozent der Gesundheits- und sozialen Dienste weiter unter großer Personalnot – nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (83 Prozent).
"Gerade in den dienstleistungsintensiven Bereichen der Gesundheitswirtschaft bleibt die Besetzung freier Stellen das Problem Nummer eins", sagt der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. "Es ist hier sogar noch deutlich größer als in der Wirtschaft insgesamt, wo mit durchschnittlich 61 Prozent so viele Unternehmen wie noch nie Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko beschreiben. Bei den Gesundheits- und Pflegedienstleistern kommt der Druck angesichts der Demografie-Situation von zwei Seiten: Zum einen gibt es immer weniger Nachwuchs, zum anderen steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stark an."
Weitere Informationen und Grafiken hat der DIHK auf seiner Webseite veröffentlicht.

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Yvonne Allgeier
Yvonne Allgeier
Referentin Online Redaktion & Mitgliederkommunikation