„Ich hoffe, dass es jetzt gelingt, möglichst schnell eine handlungsfähige Landesregierung zu bilden, die mit einer neuen wirtschaftspolitischen Agenda den Interessen der Unternehmen in Baden-Württemberg oberste Priorität einräumt“, betont Elke Döring und verweist auf das IHK-Positionspapier „Kurs Wirtschaftswende“.
In dem Maßnahmenpaket haben die baden-württembergischen IHKs die wichtigsten wirtschaftspolitischen Aufgaben zusammengefasst, die die neue Landesregierung umgehend angehen und umsetzen muss. Dazu gehören unter anderem ein radikaler Bürokratieabbau, etwa durch ein Belastungsmoratorium für neue Bürokratiepflichten. Aber auch eine strategische Neuausrichtung der Förderpolitik, eine konsequente Digitalisierung, erleichterte Zuwanderung und vor allem eine stabile Energieversorgung mit wettbewerbsfähigen Preisen.
„Unsere Unternehmen stecken in der umfangreichsten Transformationsphase seit Jahrzehnten. Sie müssen diesen Umbruch unter denkbar ungünstigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stemmen. Die geopolitische Lage, aber auch hausgemachte Hürden wie Bürokratie und Regulierung, Energie- und Arbeitskosten verhindern Investitionen, schwächen die Wettbewerbsfähigkeit und schaden dem Standort Baden-Württemberg. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Die neue Landesregierung muss ihren föderalen Handlungsspielraum nutzen und schnell reagieren, um dringend erforderlichen Reformen nicht weiter zu verschleppen“, so die IHK-Hauptgeschäftsführerin.
Den Forderungskatalog der baden-württembergischen IHKs finden Sie auf der
Seite der BWIHK.