Von Andreas Lukesch
Gründer und Zukunftsmacher Samuel Keitel bringt es in einem Social-Media-Video auf den Punkt: Unternehmen, die keinen Bock mehr haben zu jammern, kommen am 27. und 28. April zum Zukunftswiesensummit nach Ilshofen. Dort treffen sich Entscheider und Gründer, Mittelstandsunternehmen und Start-ups, um gemeinsam nicht weniger als die Zukunft Deutschlands zu gestalten. Oder wie es in der Agenda des Zukunftswiesensummit heißt: „Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Region wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Der Zukunftswiesensummit bringt alle zusammen.“
Und die erwartet gleich zu Beginn ein Highlight der beiden Summittage: IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring spricht mit Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter LAUDA Dr. Wobser GmbH & Co. KG. Mit einem also, der wie wenige andere in der Region die Digitalisierung im Familienunternehmen vorantreibt und zu den Pionieren beim Einsatz von KI-Anwendungen gehört. Seine Erfahrungen hat Wobser im Silicon Valley gesammelt, um anschließend im eigenen Unternehmen ein InnovationLab zu gründen. Der Einsatz von KI-Agenten gehört längst zum Standard bei dem Temperierungsexperten aus Lauda-Königshofen.
Die IHK Heilbronn-Franken ist Partner des Zukunftsgipfels und besetzt auch ein zweites entscheidendes Zukunftsthema. In Deutschland stehen in den kommenden zehn Jahren bis zu 250.000 Betriebe zur Übergabe an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger an. Und längst nicht alle haben einen Plan für den Generationenwechsel im Betrieb.
An der Stelle kommen Gründerinnen und Gründer sowie alle, die es werden wollen, ins Spiel In ihrer Keynote stellt Christina Nahr-Ettl, Mitglied der IHK-Geschäftsleitung sowie Leiterin Unternehmen und International, vor, warum die Unternehmensnachfolge eine gute Alternative zur Unternehmensgründung sein kann.
Im Mittelpunkt des Summits: die Verleihung des IHK-Preises „Jugend macht Zukunft“
Überhaupt ist der Zukunftswiesensummit auch 2026 prominent besetzt. Dem Veranstalterteam aus Gründerinnen und Gründern, Unternehmen und Studierenden ist es gelungen, wieder eine Reihe von Politik- und Businessgrößen für den Gipfel zu begeistern. Mit dabei sind zum Beispiel Georg Kofler, Privat-TV-Gründer und Höhle-der-Löwen-Urgestein, Geschäftsführerin Isabel Grupp, Ex-Landeswirtschaftsminister Walter Döring, TV-Moderatorin sowie Bestseller-Autorin Nena Brockhaus und viele mehr.
Bis zu 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden erwartet, darunter mehr als 150 Mittelständler und Start-ups. Sie freuen sich nicht nur auf „High-Level-Networking“, sondern auch auf eine Innovations-Arena, in der Ausstellerinnen und Aussteller Produkte und Technologien präsentieren, Fachvorträge und Workshops, Diskussionsrunden und inspirierende Keynotes rund um die Schwerpunkte „Künstliche Intelligenz & Automatisierung“, „Digitalisierung, Daten & Cybersecurity“, Unternehmen & Start-up-Ökosysteme“, „(Geo)politik & Globalisierung“.
Im Zentrum der beiden Tage in Ilshofen steht die Verleihung des IHK-Preises „Jugend macht Zukunft“ 2026. Bereits zum zweiten Mal zeichnet die IHK Heilbronn-Franken innovative Projekte und Ideen von Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Auszubildenden Start-ups, von Teams und Einzelpersonen aus. Diesmal liegt der Fokus auf den Themen Wirtschaft, Innovation, Technologie und Künstliche Intelligenz.
Mitmachen lohnt sich, denn es geht schließlich um Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Und nicht nur das: Die besten Bewerber-Teams stellen sich in einem Pitch auf dem Zukunftswiesensummit am 27. April einer Fachjury unter Vorsitz von IHK-Präsidentin Kirsten Hirschmann. Wer Interesse hat, kann sich noch .