Genießen in der Region | April 2022

Genießen in der Region zu Gast in der Saline 1822, Hotel Bad Rappenau

Bereits der Name weist auf das Jahr hin, in dem Salz- und Solebohrungen im damals kleinen Ort Rappenau erfolgreich verliefen. Sie führten zur lukrativen Salzgewinnung und durch die anerkannte Heilkraft der Sole entwickelte sich bis heute zusätzlich ein stetig wachsender Kurbetrieb. Das „Hotel Saline 1822“ sieht sich in der Tradition der Gastlichkeit verpflichtet. 
Von Dieter Kindel
Das fünfstöckige großzügige Gebäude wurde auf Wunsch der Stadt Bad Rappenau so geplant, dass es mit dem bereits bestehenden Thermalbad, Sole- und Saunaparadies „RappSoDie“ mittels einem „Bademantelgang“ verbunden ist. Gäste des Hotels können also nach dem Erwerb der Tickets am Empfang bequem den Komfort der Therme genießen und ebenso unkompliziert zu ihren Zimmern oder Suiten zurückkehren. Hoteldirektor Michael Ciesléwicz sagt dazu:
„Das ist ein gern genutzter Luxus, den wir bieten – für unser Haus ein Alleinstellungsmerkmal.“

Hoteldirektor Michael Ciesléwicz

Er weist darauf hin, dass im Tagesgeschäft Kurgäste und Touristen einen wichtigen Bestandteil des Geschäfts darstellen, vor allem an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen. Dazu kommen Gäste aus der Stadt und dem Umland sowie Anfragen nach privaten Familienfeiern, wie Geburtstage oder Hochzeiten. Auf der anderen Seite sind unter der Woche Geschäftskunden und Teilnehmer an Tagungen und Veranstaltungen für den Umsatz von erheblicher Bedeutung.

Historische und denkmalgeschützte Villa inklusive

Gerade für Tagungen hält das Hotel mehrere Räume vor, die jeweils über eine perfekte Ausstattung für eine kleine, mittlere oder größere Personenzahl verfügen. Eine Besonderheit kann das Unternehmen zusätzlich bieten: die historische und denkmalgeschützte Villa Botsch. Während diese in früheren Zeiten als Wohnung für die Familie eines Industriellen diente, kann sie jetzt für ein kleine Teilnehmerzahl ebenso als besondere Tagungsstätte – bis etwa zehn Personen – genutzt werden, samt Rückzugsräumen, die eine ganz persönliche Aura aufweist.

Gerade, ehrlich, regional

Das Hotelgebäude selbst kann man als modern und funktional bezeichnen. An der Fassade fallen Elemente mit einem Salzkristallen nachempfundenen Look auf. Das Haus besitzt 122 Doppelzimmer und Suiten sowie vier Einzelzimmer. Großzügig wie auch lichtdurchflutet wirkt das Erdgeschoss. Es umfasst den Empfang, die Lobby mit Kamin als zentralem Blickfang sowie den Restaurant- und Barbereich „Salzwerk“. Direktor Ciesléwicz ist selbst gelernter Koch und Hotelfachmann. Er bezeichnet die Ausrichtung der Küche als „gerade, ehrlich, regional“, in professioneller und geschmackvoller Zubereitung. Schon der Blick auf die Speisekarte weckt deutlich den Appetit. Die Küche experimentiert auch mit diversen Salzspezialitäten, die besonders sind. Zum Beispiel einer Sorte Chilisalz, Kakaosalz und anderen. Außer den Köchen sind zwei Mitarbeiterinnen mit der Herstellung von Kuchen und Torten beschäftigt. Dagegen werden Brot und Brötchen angeliefert.

Positive Einstellung

Das Thema Corona traf den Restaurant- und Hotelbetrieb unvermittelt, hatte man doch das Geschäft gerade erst übernommen und Mitte September 2020 wiedereröffnet. „Bis etwa Mai 2021 war es für uns richtig hart, den Beschränkungen und dem Lockdown geschuldet. Jetzt geht es langsam wieder aufwärts“, äußert sich der erfahrene Direktor und geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, „einen Grund zum Jubeln haben wir noch nicht, denken aber natürlich positiv.“

Anschrift

Saline 1822, Hotel Bad Rappenau
Salinenstraße 33
74906 Bad Rappenau
Tel.: 07264 889960
Web: www.saline1822.de

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Kontakt

Yvonne Allgeier
Yvonne Allgeier
Referentin Marketing & Mitgliederkommunikation