12.12.2022

Hanauer Unternehmen bleiben IHK-Mitglieder

Auf ihrer Sitzung behandelte die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern wieder eine Vielzahl an Themen, die für die Unternehmen wichtig sind.
Nach umfänglicher Diskussion beschloss das regionale Parlament der Wirtschaft unter anderem, die Umlage- und Beitragssätze für die Mitgliedsunternehmen 2023 trotz allgemeiner Kostensteigerungen noch unverändert zu belassen. Sowohl der Jahresabschluss 2021 als auch die Hochrechnung 2022 und der Wirtschaftsplan 2023 treten somit in Kraft.
Beschlossen wurde ferner ein Papier über die Ausweisung von nachhaltigen Gewerbegebieten. Da absehbar ist, dass neue und große Gewerbeflächen in der bisherigen Form bald nicht mehr durchsetzungsfähig sind, unterbreitet das Papier Unternehmen und der Politik praxistaugliche Ansätze, um den Zwiespalt zwischen Mangel an Gewerbeflächen versus immer mehr Arbeitsplätze vor Ort im Einklang mit den Erfordernissen des Umweltschutzes aufzulösen. Das Papier ist im Internet unter www.ihk.de/hanau zu finden.
Angesicht der zwar angekündigten, aber noch nicht vollzogenen Auskreisung Hanaus aus dem Main-Kinzig-Kreis beschloss die Vollversammlung ferner einstimmig, dass die Hanauer Unternehmen weiterhin Mitglied in der bestehenden IHK sein sollen. Eine eigene IHK für die Stadt Hanau wird es nicht geben. Gleichzeitig würdigte die Vollversammlung die wachsende Zahl der Einwohner Hanaus und von allem die Bedeutung des traditionell sehr starken Hanauer Einzelhandels für die Innenstadt. Mit Blick auf die bevorstehende Neuwahl der Vollversammlung Anfang 2024 wurde entschieden, die Wahlgruppe Einzelhandel nicht mehr entlang der Grenze der drei Altkreise zu organisieren, sondern die Stadt Hanau als einen Wahlbezirk und im weiteren Main-Kinzig-Kreis die anderen Wahlbezirke zusammen zu fassen.
Behandelt und beschlossen wurden zudem diverse Formalia, etwa zur bevorstehenden Wahl der IHK-Vollversammlung Anfang 2024. Angenommen wurde ferner die Prüfungsordnung für WEG-Verwalter, und es gab mehrere Beschlüsse, die im Vorfeld der nächsten IHK-Wahl unerlässlich sind. Schließlich berichteten die Wirtschaftsjunioren, junge Unternehmerinnen und Unternehmer unter 40 Jahren, über ihre sehr erfolgreichen Aktivitäten im endenden Jahr und über ihre Pläne für 2023. Erfreulich für die Vollversammlung, welche die Wirtschaftsjunioren fördert: Die Junioren sind so gut durch die Pandemiezeit gekommen, dass sie nun wie ein Phönix aus der Asche erneut ausftreben können.