Erhöhung des Verlustrücktrages gem. § 10d EStG

In einem Jahr entstandene Verluste können über § 10d EStG genutzt werden, in dem Sie mit positiven Einkünften aus dem jeweiligen Vorjahr verrechnet werden (Verlustrücktrag). Am 3. Februar 2021 beschloss der Koalitionsausschuss eine weitere Erhöhung der Höchstbeträge auf 10 Millionen Euro bei Einzelveranlagung und 20 Millionen Euro bei Zusammenveranlagung. Mit dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz wird diese Erhöhung bis Ende 2023 verlängert. Das heißt, dass nach aktuellem Stand die Beitragsgrenzen ab dem Veranlagungszeitraum 2024 wieder auf 1 Million, bzw. 2 Millionen bei Zusammenveranlagung sinken. Außerdem wird der Verlustrücktrag dauerhaft ab 2022 auf 2 Jahre ausgeweitet. Ob und wie im individuellen Fall ein Verlustrücktrag erfolgen soll, sollte jedoch durch einen Steuerberater geprüft werden.