SIHK-Pressemeldung

Marktabfrage für regionale Energieinfrastruktur

Wie die zukünftige Energieversorgung im Märkischen Südwestfalen aussehen wird, hängt ganz entscheidend vom vorhandenen Leitungsnetz ab. Ob ein Unternehmen mit ausreichend Strom, Gas oder Wasserstoff versorgt wird, kann es jetzt mit seiner Beteiligung an der Marktabfrage zum Netzentwicklungsplan selbst beeinflussen.
Denn nur wenn der Energiebedarf der regionalen Wirtschaft gemeldet wird, kann die Netzinfrastruktur in Südwestfalen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) stellt die dazu benötigten Informationen unter www.sihk.de/marktabfrage zur Verfügung und ruft alle Unternehmen ausdrücklich zur Beteiligung auf.
Die Betreiber der Energietransportnetze haben Anfang Februar eine gemeinsame Online-Marktabfrage gestartet. Sie läuft bis zum 13. März und ist eine zentrale Grundlage für die bedarfsgerechte Planung der Strom-, Gas- und Wasserstoffinfrastruktur. „Eine Beteiligung der Unternehmen ist ausdrücklich auch dann erwünscht, wenn ein konkreter Bedarf für den Betriebsstandort noch unsicher ist und erst in einigen Jahren greift“, betont Frank Niehaus, SIHK-Energieexperte. „Die Angaben sind unverbindlich und mit keinen Verpflichtungen verbunden.“ Die Netzbetreiber sind dagegen gesetzlich verpflichtet, einen bedarfsgerechten Ausbau ihrer jeweiligen Infrastruktur zu planen. Zweck der Abfrage ist es, Angebot und Nachfrage zu verbinden. „Jedes Unternehmen braucht Energie“, so Niehaus und betont: „Auch für eine Elektrifizierung müssen ausreichende Leistungskapazitäten geschaffen werden!“
Die Netzbetreiber informieren am 12. Februar um 10 Uhr in einem Webinar über die Marktabfrage. Eine Anmeldemöglichkeit zu der kostenlosen Veranstaltung findet sich ebenfalls auf der SIHK-Website unter ⁣Marktabfrage zu Infrastrukturbedarfen für Strom und Wasserstoff gestartet - SIHK zu Hagen.