Rhein-Main in Zahlen

FrankfurtRheinMain - Zukunftsregion in Zahlen

Sie suchen relevante Daten zum Wirtschaftsstandort FrankfurtRheinMain oder möchten wissen, welche Faktoren unsere Metropolregion besonders attraktiv für Unternehmen und Fachkräfte aus dem In- und Ausland machen? Stöbern Sie durch die aktuelle Ausgabe der PERFORM-Broschüre „FrankfurtRheinMain – Zukunftsregion in Zahlen“ 2025.
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Beschäftigungs- und Konjunkturprognose 2026

Die Unternehmen in FrankfurtRheinMain bewegen sich auch weiterhin in einem herausfordernden Umfeld. Die regionalen Wirtschaftskammern prognostizieren für das Jahr 2025 ein moderates Wachstum des Bruttoinlandprodukts um 0,5 Prozent und erwarten für das neue Jahr einen Zuwachs von 0,9 Prozent. Die Beschäftigungsperspektiven in der Metropolregion trüben sich zunehmend ein – insbesondere die Industrie plant weitere Stellen zu streichen oder abzubauen.

Lage der Unternehmen bleibt angespannt

Anhaltende globale Krisen belasten die Wirtschaft in FrankfurtRheinMain und verhindern derzeit eine nachhaltige Erholung. Eine erratische US-Zollpolitik und zunehmender Wettbewerbsdruck durch wachsende Konkurrenzmärkte sorgen bei den Unternehmen der Region immer wieder für Verunsicherung. Zusätzlich bleibt auch die innenpolitische Lage angespannt, da der Regierungswechsel im ersten Quartal 2025 bislang kaum spürbare Stabilität schaffen konnte. Der IHK-Geschäftsklimaindex liegt zum Jahresende 2025 bei 93 Punkten und damit zwar einen Punkt über dem Vorjahreswert, jedoch immer noch unter der Wachstumsschwelle von 100 Punkten.
Im Durchschnitt bewerten die Unternehmen über alle Branchen hinweg ihre derzeitige Geschäftslage tendenziell negativer als noch im Vorjahr. Auf Grundlage der Unternehmensrückmeldungen und dem verabschiedeten Investitionspaket erwarten die regionalen Wirtschaftskammern für 2025 ein moderates Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der Metropolregion FrankfurtRheinMain von rund 0,5 Prozent.

Erwartungen verbessern sich für 2026

Im Vorjahresvergleich verbessert sich der IHK-Erwartungsindikator* zum dritten Mal in Folge. Mit minus 12 Punkten (Vorjahr: minus 16 Punkte) bleibt er aber noch deutlich im negativen Bereich. Nur 15 Prozent der Unternehmen gehen von einer eher günstigeren zukünftigen Geschäftslage aus, 27 Prozent von einer ungünstigeren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum blicken alle betrachteten Branchen optimistischer oder nahezu unverändert auf die kommenden Monate.
Das größte Geschäftsrisiko für die regionalen Unternehmen stellen 2025 mit 61 Prozent die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen dar. Auf dem zweiten Platz folgt die Inlandsnachfrage mit 59 Prozent, gefolgt von den Arbeitskosten mit 51 Prozent.
Das beschlossene Investitionspaket kann die negativen Erwartungen teilweise ausgleichen. Dennoch bremsen unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen die Entwicklung der Region. Die regionalen Wirtschaftskammern rechnen im Jahr 2026 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in FrankfurtRheinMain von 0,9 Prozent.

Beschäftigungskurve flacht weiter ab

Auch im Jahr 2025 wird die Zahl der Beschäftigten in der Metropolregion voraussichtlich weiter steigen, allerdings setzt sich die Abschwächung des Wachstums fort. Nach Einschätzung der regionalen Wirtschaftskammern rechnen die Unternehmen zum Jahresende 2025 nur noch mit einem Plus von rund 11.700 Stellen (plus 0,5 Prozent) auf rund 2.599.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Damit fällt der Zuwachs noch einmal geringer aus als 2024 und hat sich gegenüber dem Niveau von 2023 halbiert.
Die Rückmeldungen der Unternehmen zu ihren künftigen Beschäftigungsplanungen fallen Ende 2025 erneut ernüchternd aus. In den kommenden Monaten rechnen rund 23 Prozent der Betriebe mit Stellenstreichungen, während lediglich 11 Prozent einen Stellenaufbau planen. Trotz dieser Entwicklungen geben 36 Prozent der Unternehmen an, dass sie bei der Stellenbesetzung Schwierigkeiten haben.
Für das Jahr 2026 erwarten die regionalen Wirtschaftskammern ein weiteres, jedoch deutlich gebremstes Beschäftigungsplus von 0,2 Prozent. Das entspricht rund 4.600 neuen Stellen im Jahr 2026 und insgesamt rund 2.604.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metropolregion FrankfurtRheinMain.
Stand: 10.06.2026