Gewerbemieten im IHK-Bezirk Gießen-Friedberg

Die Übersicht der Gewerbemieten im Bezirk der IHK Gießen-Friedberg unterstützt Standortentscheidungen im Raum Mittelhessen und in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Abgebildet werden marktübliche Orientierungswerte für zentrale gewerbliche Nutzungstypen in den Kommunen des Kammerbezirks.

Orientierung im gewerblichen Immobilienmarkt

Die Zusammenstellung umfasst Büroflächen, Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie Lager-, Logistik- und Produktionsflächen. Die Werte basieren auf Einschätzungen fachkundiger Marktakteure und werden regelmäßig aktualisiert. Sie dienen als grobe Orientierung bei der Suche nach geeigneten Gewerbeimmobilien und bei der Einschätzung des lokalen Mietniveaus.

Datenerhebung und Methodik

Für die Erhebung der Gewerbemieten werden Expertinnen und Experten aus dem gewerblichen Immobilienmarkt im IHK-Bezirk Gießen-Friedberg befragt. Die Angaben werden ausgewertet, plausibilisiert und zusammengeführt. Nicht für alle Kommunen stehen belastbare Daten zur Verfügung oder es liegen grundsätzlich keine Marktinformationen vor; diese Kommunen werden in der Übersicht nicht aufgeführt. Ist für eine aufgeführte Kommune keine verwertbare Rückmeldung eingegangen, wird dies entsprechend gekennzeichnet (k. A. = keine Angabe). Da der Markt in Bewegung ist, können einzelne Werte kurzfristigen Schwankungen unterliegen.
Hinweise aus der Praxis und zusätzliche Datengrundlagen tragen dazu bei, die Qualität der Übersicht weiter zu verbessern. Interessierte Marktteilnehmende, die sich an der Erhebung beteiligen möchten oder eigene Daten beisteuern können, wenden sich gerne direkt an uns!

Wichtige Definitionen und Hinweise

Die angegebenen Mietpreise sind marktübliche Spannen, angegeben als Minimal- und Maximalwerte und Schwerpunktwerte, die sich für ein auf den Standort oder die Lage typisches Objekt beziehen. Die Mietpreise geben Auskunft über die Nettokaltmieten und werden in Euro pro Quadratmeter und Monat angegeben. Die angegebenen Schwerpunktmieten sind Richtwerte und bedeuten, dass eine größere Anzahl für den Standort typischer Objekte zu diesem Wert vermietet wird. Abgebildet wird der Markt für die Neuvermietung bestehender Flächen und Neubau-Erstbezügen. Bestandsmieten werden nicht berücksichtigt. Bei der Erhebung der Gewerbemieten besteht eine Abhängigkeit von der Mitwirkung von Gewerbemietexpertinnen und -experten; die Daten können daher räumliche Lücken und gewisse Schwankungen aufweisen.
  • Bei Büroflächen wird von Flächen ausgegangen, auf denen überwiegend Schreibtischarbeit erfolgt, unabhängig davon, ob sich diese in reinen Bürogebäuden oder gemischt genutzten Immobilien befinden. Bevorzugte Lagen zeichnen sich durch gute Verkehrsanbindung, ausreichende Parkmöglichkeiten sowie Angebote des täglichen Bedarfs und Gastronomie aus.
  • Im Einzelhandel werden Standardflächen bis rund 120 Quadratmeter Verkaufsfläche betrachtet. Für Gastronomieflächen ist Voraussetzung, dass die notwendigen baulichen und technischen Anlagen vorhanden sind. 1-a-Lagen sind durch höchste Passantenfrequenz, einen umfassenden Branchenmix, eine hohe Geschäftsdichte und gute Erreichbarkeit gekennzeichnet. 1-b-Lagen und Nebenlagen weisen eine geringere Frequenz, einen eingeschränkten Branchenmix und teils weniger günstige verkehrliche Rahmenbedingungen auf.
  • Bei Hallen-, Logistik- und Produktionsflächen wird eine Standardfläche mit durchschnittlicher Ausstattung zugrunde gelegt, die üblicherweise über Starkstrom, eine Deckenhöhe von mindestens fünf Metern, Beheizbarkeit und Rampentore oder ebenerdige Zufahrten verfügt. Großzügige Büro- und Sozialflächen sind in den Mietpreisen nicht enthalten; je nach Ausstattungsniveau können die tatsächlichen Mieten von den Orientierungswerten nach oben oder unten abweichen.

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Stand: 16.04.2026