Tourismuswirtschaft im Fokus: DIHK-Sonderauswertung zur aktuellen Lage
Die Tourismusbranche in Deutschland präsentiert sich aktuell zweigeteilt. Während Reisevermittler von der anhaltenden Reiselust der Deutschen profitieren, kämpft ein großer Teil der Gastronomie ums Überleben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage zur Tourismuswirtschaft, die an frühere Auswertungen anknüpft und die Entwicklung der Branche weiter nachzeichnet.
Herausfordernde Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe
Vor allem das Beherbergungs- und Gastronomiegewerbe leidet unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Steigende Kosten für Energie, Rohstoffe, Personal und Lebensmittel setzen die Betriebe stark unter Druck. Hinzu kommt eine zunehmende Bürokratielast, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor zusätzliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen stellt.
Warnsignal für Regionen – besonders im ländlichen Raum
Die Ergebnisse der DIHK-Sonderauswertung sind ein deutliches Warnsignal. Wenn Gastronomiebetriebe schließen müssen, gehen nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze verloren. Es verschwinden auch wichtige soziale Treffpunkte, die für Lebensqualität, Aufenthaltsattraktivität und touristische Entwicklung einer Region – gerade im ländlichen Raum – von großer Bedeutung sind.
Vollständige DIHK-Auswertung
Die vollständige DIHK-Auswertung „Tourismuswirtschaft: Konjunktur-Insight zum Jahresbeginn 2025“ finden Sie hier als PDF: Tourismuswirtschaft: Konjunktur-Insight zum Jahresbeginn 2025 (DIHK-Auswertung).
Stand: 15.04.2026