Die Gießener BIDs – gemeinsam für eine starke Innenstadt
In der Gießener Innenstadt gibt es drei Business Improvement Districts (BIDs) auf Grundlage des hessischen Gesetzes zur Stärkung innerstädtischer Geschäftsquartiere (INGE-Gesetz).
Die BIDs umfassen den gesamten Bereich der innerstädtischen Fußgängerzone und wurden am 1. Oktober 2006 bzw. am 1. Januar 2007 – rund ein Jahr nach Inkrafttreten des INGE-Gesetzes – erstmals eingerichtet. Die jeweilige Laufzeit betrug fünf Jahre, in denen insgesamt rund zwei Millionen Euro in die Aufwertung der Innenstadt investiert wurden. Seitdem wurden die BIDs mehrfach verlängert bzw. neu aufgelegt.
Ziele, Profile und Maßnahmen
In der Vorbereitungsphase wurde für jedes BID ein eigenes Profil entwickelt. Auf Basis der spezifischen Stärken und Zielgruppen der Quartiere wurden Ziele definiert und daraus konkrete Maßnahmen abgeleitet. Zu den umgesetzten Projekten gehören unter anderem eine hochwertige Fassaden- und Straßenraumbeleuchtung, eine einheitliche Gestaltung von Leerständen sowie zusätzliche Bepflanzungen im öffentlichen Raum. Zentrales Anliegen war von Anfang an, dass die Innenstadt als zusammenhängendes, wiedererkennbares Einkaufs- und Aufenthaltsgebiet auftritt.
Dachmarke „Gießen entdecken“ und Gießen Marketing
Aus diesem Gedanken heraus ist die Dachmarke „Gießen entdecken“ entstanden, unter der jedes BID als eigene Untermarke geführt wird. Die BIDs sind außerdem mit insgesamt 24,5 Prozent an der 2008 gegründeten Gießen Marketing GmbH beteiligt und gestalten so die Vermarktung und Weiterentwicklung der Gießener Innenstadt aktiv mit.
Die drei Gießener BIDs im Überblick
Die drei Gießener BIDs setzen unterschiedliche Schwerpunkte und ergänzen sich im Gesamtbild der Innenstadt:
Stand: 10.04.2026