GRW-Förderung wird ab 2022 neu ausgerichtet

Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)

Für die neue Förderperiode ab 2022 wurde die Gebietskarte für die Förderung der strukturschwachen Regionen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) neu festgelegt. Danach gelten 40 Prozent der Gebiete Thüringens als wirtschaftlich stärker. In diesen Gebieten wird die Förderung künftig geringer ausfallen.
In der noch laufenden Förderperiode wurden alle Landkreise und kreisfreien Städte einheitlich als C-Fördergebiete eingestuft. Ab 2022 gilt diese Einstufung nur noch für 14 Landkreise und kreisfreie Städte. In Ostthüringen sind das die Landkreise Altenburger Land, Greiz, Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla und die Stadt Gera. Wegen der ungünstigen demographischen Entwicklung kommen in den Landkreisen Altenburger Land und Greiz weitere fünf Prozent über der Höchstförderung hinzu. Jena und der Saale-Holzland-Kreis werden künftig als D-Fördergebiet eingestuft.
Weitere Details zu den Fördersätzen lesen Sie in der Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG).