Landesgartenschau: Hessens Junggärtner stiften Bäume

Fulda. Sie heißt "Sorbus intermedia" und fühlt sich im raueren Rhön-Klima durchaus wohl. Hinter diesem wohlklingend lateinischen Namen verbirgt sich ein Baum, der hierzulande als Mehlbeere bekannt ist.

Gleich zwei Vertreter dieser Sorte haben im „Park an der Bastion“ im Stadtteil Fulda Galerie ein neues Zuhause erhalten, gestiftet vom Verein der hessischen Junggärtner. Oberhalb des SonnenGarten der Landesgartenschau (LGS) und damit im frei zugänglichen Areal wurde jüngst diese Natural-Spende gepflanzt. Marcel Waber, 1. Vorsitzender der Junggärtner Hessen:
"Unsere Vereinigung zählt rund 160 Mitglieder und da wir die Landesgartenschau in Fulda unterstützen wollen, haben wir uns für zwei Bäume entschieden, die hier in der Region heimisch sind.“
Das Engagement des Vereins wird vor Ort mit einem Schild dokumentiert. Die Bäume stammen von der "Baumschule und Gartenpflege Euler" in Sinntal-Schwarzenfels und deren Inhaber Florian Euler als 2. Vorsitzender der Junggärtner Ortsgruppe Fulda ergänzt:
„Wir sind eine eher junge Baumschule, obwohl es uns nun auch schon seit 15 Jahren gibt. Unser Sortiment ist aufs Rhönklima ausgelegt und erstreckt sich auf Stauden, Obstgehölze, Alleebäume und Sträucher in verschiedenen Größen. So kamen wir auf die Mehlbeere als passendem Baum unserer LGS-Spende.“
Die "Junggärtner" sind ein bundesweites Netzwerk zur Förderung, Aus- und Weiterbildung junger Menschen in allen Sparten und Fachrichtungen des gärtnerischen Berufsstandes. Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten ist oberste Maxime und man versteht sich als Interessenvertretung junger Menschen im Gartenbau auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Ziel ist die Stärkung und Förderung des Berufsstandes und damit verbundener Anerkennung und Wertschätzung sowie beruflichem Austausch und Kontaktpflege.
„Wie freuen uns sehr, dass die Junggärtner mit ihrem Engagement ein Zeichen setzen, wie Gartenschauen in heutiger Zeit auf lange Sicht ausgerichtet sind und nicht nur für den Augenblick“,
drückt LGS-Geschäftsführer Ulrich Schmitt, der in seinen Anfängen im Gartenbau selbst viele Jahre Mitglied im Verein war, seinen Dank aus. Dass die Wahl des Standortes auf den „Park an der Bastion“ im Stadtteil Fulda Galerie gefallen ist, hat nach Auskunft des Geschäftsführers gute Gründe: Der Park wird nicht nur als Ergänzung zu den neu geschaffenen Ausstellungsbereichen der Gartenschau dienen, sondern auch danach die Funktion einer grünen Verbindung zwischen den westlichen Stadtteilen und der Innenstadt übernehmen.
Weitere Informationen unter www.lgs-fulda-2023.de
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