K+S beteiligt sich an Projekt zur Wasserrückgewinnung

Neuhof. Das Kasseler Düngemittel- und Bergbauunternehmen K+S versteht sich als Vorreiter eines umweltschonenden Bergbaus. Es beteiligt sich nun auch an einem Gemeinschaftsprojekt, bei dem ein neues Verfahren erprobt werden soll, um salzhaltige Wässer aufzubereiten und gelöste Mineralien zurückzugewinnen.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Gemeinschaftsprojekt „HaSiMem – Wasserrückgewinnung aus Haldensickerwässern auf der Basis von Membrandestillationsprozessen und Kopplung mit Kristallisation“ steht unter der Leitung der K-UTEC AG Salt Technologies und wird in den nächsten drei Jahren mit den Partnern Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Solarspring GmbH sowie den Anwendungspartnern K+S AG und LMBV mbH umgesetzt. Am Beispiel salzhaltiger Wässer aus Rückstandshalden der Kali-Industrie soll untersucht werden, ob das Verfahren der Membrandestillation gegenüber der herkömmlichen Eindampfung im großtechnischen Maßstab Vorteile bei der Wasseraufbereitung bietet.
„Wir haben durch große Anstrengungen und hohe Investitionen schon viel erreicht, um die Umweltbelastung durch salzhaltige Wässer zu senken“,
erklärt Dr. Martin Eichholtz, der das Projekt bei K+S leitet. So wurde am K+S-Werk Werra der Anfall von salzhaltigen Wässern seit dem Jahr 2000 bereits um 60 Prozent reduziert.
„Wir haben aber noch einen ambitionierten Weg vor uns, und wollen die Gewässerqualität von Werra und Weser weiter verbessern – dabei können auch technologische Innovationen helfen, mit denen sich die salzhaltigen Wässer von den Kalihalden besser und zugleich umweltschonender aufbereiten lassen“,
sagt Eichholtz.
Denn K+S verfolgt neben dem Ziel, die Umweltbelastung aus dem Bergbau weiter zu senken, auch eine klare Klimastrategie.
„Deshalb sind wir gerne mit unseren Partnern dabei, ein neues Verfahren zur Aufbereitung salzhaltiger Wässer voranzubringen“,
fasst Eichholtz zusammen.
Weitere Informationen unter www.kpluss.com
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