DRK Fulda zieht nach drei Tagen Rett mobil Bilanz
Fulda. Mit dem traditionellen „Abhupen“ ist die internationale Leitmesse RETTmobil 2026 für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Fulda erfolgreich zu Ende gegangen. An den drei Messetagen standen nicht nur Innovation, Netzwerk und Austausch im Fokus, sondern auch das Ehrenamt als unverzichtbare Säule des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes.
Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Präsidentin des DRK Fulda, zog ein positives Fazit und lobte die Leitmesse mit über 500 Ausstellern aus 28 Nationen ausdrücklich:
„Fulda war erneut Blaulicht-Mekka! Wir haben unglaublich viele Rotkreuzler aus dem In- und Ausland an unseren Ständen kennengelernt, neue Kontakte geknüpft und waren gemäß unserem Auftrag als weltweit tätige Hilfsorganisation auch gute Gastgeber.“ Messe-Chef Manfred Hommelund sein Team hätten mit der RETTmobil eine unverzichtbare Plattform geschaffen, die das Rettungswesen in diesen herausfordernden Zeiten mehr denn je brauche.
„Wir sind stolz, Partner der ersten Stunde zu sein, denn die RETTmobil verbindet die Welt über Grenzen hinweg.“
Auf mehr als 500 Quadratmetern hat sich das DRK Fulda auf der Fuldaer RETTmobil vielfältig präsentiert. Highlights waren die Premiere der neuen Land Rover Defender-Einsatzfahrzeuge, das Harley Davidson-Einsatzmotorrad sowie die Live-Verführungen des Ultraschallprojekts POCUS und das Training zum Thema „Airway-Management“, betreut von Adrian Böhm, Leiter des Fachbereichs Notfallmedizin beim DRK Fulda.
Neben Hessens Innen- und Heimatschutzminister Roman Poseck und dem Kasseler Regierungspräsident MarkWeinmeister besuchte unter anderem auch Prof. Dr. Peter Sefrin, Urgestein der deutschen Notfallmedizin, das DRK Fulda. Staatsminister Poseck erklärte:
„Das Deutsche Rote Kreuz ist eine der wichtigsten Organisationen und gerade in Fulda sehr stark. Ich bin dem DRK Fulda sehr dankbar, was es hier für die Sicherheit der Menschen in der Region leistet, und ich freue mich schon auf den Hessentag vom 12. bis 21. Juni 2026 in Fulda, denn da wird das Rote Kreuz auch eine wichtige Rolle spielen.“
Unverzichtbar sind die Ehrenamtlichen bei allen Aktivitäten und im Einsatzfall. Dazu sagte Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin: „Ohne unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer geht gar nichts. Das wird nicht nur am Weltrotkreuztag, der zufällig auf den letzten Messetag der RETTmobil fällt, deutlich, sondern auch dann, wenn der Katastrophenschutz gebraucht wird: etwa bei Naturkatastrophen, längeren Stromausfällen, oder auch den neuen Gefahren durch Cyberangriffe. Auf alles sind wir vorbereitet.“ Und Präsidentin Schenck zu Schweinsberg ergänzte:
„All das, aber auch die veränderte sicherheitspolitische Lage zeigt, dass wir einen echten und nachhaltigen Kraftakt zur Neuaufstellung des Bevölkerungsschutzes brauchen.“
Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und sich mit Freunden der RETTmobil sowie Ausstellern noch stärker zu vernetzen, fand auch in diesem Jahr wieder eine Messe-Party auf dem Gelände des DRK Fulda in Neuenberg statt. Dort waren auch die befreundeten Rotkreuz-Einheiten aus Westerland/Sylt und dem österreichischen Burgenland zu Gast. Und für alle war klar: 2027 sehen wir uns wieder, zur 25. RETTmobil vom 12. bis 14. Mai in Fulda.
Weitere Informationen unter www.drk-fulda.de
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