Von juleøl bis Lebkuchenstadt: Weihnachtstraditionen in Norwegen

In Norwegen ist Weihnachten nicht nur ein Fest, sondern fast schon eine eigene Jahreszeit. Viel Dekoration und festliche Beleuchtung in den Häusern und Straßen prägen das Bild der Städte und Dörfer. Dazu gibt es viele Traditionen vom Konzertbesuch über Weihnachtsmärkte, traditionelle Speisen und Gebäck. Ein Gebäck, das nicht fehlen darf, sind die Lebkuchen, aus denen in Norwegen nicht nur Häuser gebaut werden: Seit 1991 entsteht in Bergen jedes Jahr eine ganze Lebkuchenstadt, an deren Bau sich z.B. Kindergärten, Schulen, aber auch Unternehmen und Privatpersonen beteiligen.
Das Fest heißt im Norwegischen „Jul“. Es geht auf das altnordische Wort „Jól“ zurück. Dieses Wort bezeichnete in der nordischen Kultur das Mittwinterfest und die Wintersonnenwende.
Am Heiligabend läuten die Glocken um 17 Uhr und das Weihnachtsfest beginnt. Beim gemeinsamen Abendessen in der Familie gibt es regional unterschiedliche Traditionen. Zum Essen kann man dann das juleøl trinken, das norwegische Weihnachtsbier. Es wird nur in der Vorweihnachtszeit gebraut und ist ausschließlich in der Zeit vor Weihnachten zu erwerben. Kinder trinken julebrus, eine rote Limonade, die es in Norwegen ebenfalls nur in der Weihnachtszeit gibt.
Wussten Sie schon?
Norwegen und viele seiner Nachbarländer verbindet nicht nur eine ähnliche Weihnachtskultur: Als Mitglied der EFTA ist Norwegen auch Teil des PEM-Abkommens, das den Warenverkehr zwischen Europa und den EFTA-Staaten erleichtert. Damit Unternehmen beim Jahresstart gut vorbereitet sind, bieten wir im Januar unsere Zoll-Update-Veranstaltungen an: mit allen wichtigen Neuerungen rund um Präferenzen, Ursprung und aktuelle Handelsabkommen. Jetzt anmelden!