Elsass in Frankreich: Weihnachtshauptstadt und Geburtsstätte des Weihnachtsbaums

Alles begann im Jahr 1521 im charmanten Städtchen Sélestat (Schlettstadt): Dort wurde erstmals ein geschmückter Tannenbaum erwähnt. In einem alten Protokoll heißt es, die Stadtwächter sollten darauf achten, dass „nicht zu viele junge Tannen aus dem Wald geholt werden“. Was damals eine einfache Anweisung war, gilt heute als die Geburtsstunde des Weihnachtsbaums und somit als der Ursprung einer Tradition, die um die ganze Welt gegangen ist.
Doch das Elsass hat noch mehr weihnachtliche Geheimnisse zu bieten: Neben dem Christkind tritt hier auch der düstere Hans Trapp auf – eine legendäre Schreckfigur, die an den echten Ritter Hans von Trotha aus dem 15. Jahrhundert erinnert. Mit Rute und Sack zog er in den Sagen des Volkes umher, um unartige Kinder zu mahnen, während das Christkind Güte und Licht verbreitete.
Und dann ist da noch Straßburg, die glitzernde „Weihnachtshauptstadt Europas“. Bereits 1570 fand hier der erste Weihnachtsmarkt Frankreichs statt – der berühmte Christkindelsmärik. Einst war es lediglich ein schlichter Markt rund um die Kathedrale, heute verwandelt sich Straßburg jedes Jahr in ein wahres Winterwunderland.

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