Rezeptbuchvorstellung Innenstadt mit 147 Teilnehmenden
Mit 147 Teilnehmenden aus Stadtmarketing, Gewerbevereinen, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung – und das nicht nur aus Baden‑Württemberg – haben wir am 12. Februar einen beeindruckend starken Onlineimpuls erlebt.
Ein starkes Zeichen für gemeinsames Engagement
Die gemeinsame Veranstaltung der IHK Südlicher Oberrhein und der IHK Rhein‑Neckar hat eindrucksvoll gezeigt: Das Interesse an praxistauglichen Werkzeugen für vitale Innenstädte ist groß, und der Bedarf an Austausch, Orientierung und konkreten Hilfestellungen wächst weiter.
Ein neues Werkzeug für die Praxis – das Rezeptbuch „Vitale Innenstädte“
Im Mittelpunkt stand das neues Rezeptbuch für attraktive Innenstädte, das ausdrücklich keine weitere Studie, sondern ein Praxisleitfaden ist – entwickelt aus fünf Jahren Innenstadtberatung in über 120 Kommunen und gestützt durch knapp 14.000 Passanteninterviews. Die Teilnehmenden erhielten einen fundierten Einblick in:
- die wichtigsten Basis‑Zutaten für eine funktionierende Innenstadt,
- die acht Stadttypen und ihre jeweiligen Grundrezepte,
- das modulare Vorgehen von der Analyse der eigenen „Grundzutaten“ bis zur Kombination des eigenen Menüplans,
- sowie inspirierende Beispiele guter Praxis aus Baden‑Württemberg.
Alle Folien können ab sofort heruntergeladen werden. >> Präsentionsfolien vom 12.02. (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 6390 KB)
Kernbotschaften des Onlineimpulses: Aus der heutigen Diskussion sind einige zentrale Aspekte besonders deutlich geworden:
1. Innenstädte brauchen klare Orientierung:
Viele Zutaten sind bereits vorhanden. Entscheidend ist jedoch die Performance, die Qualität der Zusammenarbeit und ein klares, abgestimmtes Innenstadt‑Profil.
2. Stadttyp bestimmen – Erfolgsrezept finden:
Der Stadttyp‑Check hilft Kommunen, das richtige Grundrezept zu identifizieren. Mischformen sind möglich – aber verwässern sollte man das Profil nicht.
3. Gute Menüs lassen sich übertragen:
Best Practices, wie u. a. Staufen oder Schwetzingen, zeigen: Erfolgsfaktoren sind übertragbar – doch jedes Rezept braucht die eigene lokale Würze.
4. Kontinuität ist entscheidend:
Wie in jeder guten Küche gilt: Der „Kühlschrank“ muss regelmäßig geprüft werden. Wer nicht konsequent nachschärft, verliert an Attraktivität.
5. Innenstadtentwicklung ist Teamarbeit:
Zu viele Köche verderben den Brei – aber zu wenige ebenso. Eine gemeinsame Strategie, klare Aufgabenverteilung und verlässliche Strukturen sind unverzichtbar.
1. Innenstädte brauchen klare Orientierung:
Viele Zutaten sind bereits vorhanden. Entscheidend ist jedoch die Performance, die Qualität der Zusammenarbeit und ein klares, abgestimmtes Innenstadt‑Profil.
2. Stadttyp bestimmen – Erfolgsrezept finden:
Der Stadttyp‑Check hilft Kommunen, das richtige Grundrezept zu identifizieren. Mischformen sind möglich – aber verwässern sollte man das Profil nicht.
3. Gute Menüs lassen sich übertragen:
Best Practices, wie u. a. Staufen oder Schwetzingen, zeigen: Erfolgsfaktoren sind übertragbar – doch jedes Rezept braucht die eigene lokale Würze.
4. Kontinuität ist entscheidend:
Wie in jeder guten Küche gilt: Der „Kühlschrank“ muss regelmäßig geprüft werden. Wer nicht konsequent nachschärft, verliert an Attraktivität.
5. Innenstadtentwicklung ist Teamarbeit:
Zu viele Köche verderben den Brei – aber zu wenige ebenso. Eine gemeinsame Strategie, klare Aufgabenverteilung und verlässliche Strukturen sind unverzichtbar.
Die IHK‑Innenstadtberater unterstützen bei der Anwendung!
Unser Ziel ist es, Kommunen nicht nur Impulse zu geben, sondern sie hands‑on bei der Umsetzung zu begleiten:
- bei der Analyse der Ausgangssituation,
- bei der Identifikation des passenden Stadttyps,
- bei der Entwicklung von Rezepten und Maßnahmen,
- bei der Moderation von Prozessen,
- und beim Aufbau tragfähiger innerstädtischer Strukturen.
Das Rezeptbuch ist dabei ein Werkzeug – aber die eigentliche Arbeit passiert vor Ort, im Austausch mit den lokalen Akteuren. Genau dort setzt die IHK-Innenstadtberatung als Förderprojekt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg zumindest noch 2026 an.