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USA Ländertag

Erfolgreich in den US-Markt starten – Ihre individuelle Roadmap zur Expansion

Veranstaltungsdetails

Der US-Markt ist groß, schnell und voller Potenzial – aber auch komplex. Wenn Sie hier erfolgreich sein möchten, brauchen Sie mehr als nur gute Absichten: Sie brauchen eine klare, individuelle Strategie. Genau hier setzt unser Workshop an. Am 04. Juni 2026 bieten wir Ihnen in der IHK Erfurt ein interaktives Format, das auf Ihre spezifische Ausgangslage zugeschnitten ist. Ziel ist die Entwicklung einer maßgeschneiderten Roadmap, die direkt auf Ihre Unternehmensziele abgestimmt ist.

Was erwartet Sie konkret?
✅ Interaktive Sessions mit Fachleuten
✅ Entwicklung Ihrer Roadmap mit konkreten To-Dos
✅ Individuelle Beratung statt Standardlösungen
✅ Klarheit über rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen
✅ Nachhaltige Begleitung auch nach dem Workshop

Ihr Ergebnis: 
Am Ende des Tages halten Sie eine umsetzbare US-Strategie in den Händen – individuell, konkret und sofort einsatzbereit.

Agenda
Markterschließung und Geschäftsentwicklung

  • Standortwahl
    • Überblick der Zielregionen
    • Kriterien der Standortwahl und Kostenanalyse
    • Incentives in den USA
    • Supply Chain und Transportmittel (Rail vs Truck)
  • Aufbau eines lokalen Teams
    • Wahl der HR-Strategie
    • Rekrutierungskanäle & kulturelle Anpassung
    • Deutscher Führungsstil vs. US-Erwartungen
    • Vergütungs- und Gehaltsbenchmarks
    • Benefits & Titel
    • Entsendung von Mitarbeitern und Onboarding
    • Umgang mit Fluktuation
    • Ausbildungssysteme und deutsche duale Ausbildung
  • Sales & Business Development in den USA
    • Beziehungsaufbau in der Geschäftskultur des Südens
    • Netzwerke: Kammern, Branchenverbände, Cluster
    • Skalierung & Langfristiges Wachstum
    • Expansionsstrategien nach erfolgreichem Start
    • Entwicklung eigener Zuliefernetzwerke
    • Bedeutung von Fachmessen und Branchenevents sowie Netzwerken
    • Praxisbeispiele
  • Grundlagen des US-Vertriebsmodells
    • Besonderheiten des amerikanischen Marktes im Vergleich zu Europa
    • Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Vertrieb in den USA
    • Rolle von Geschwindigkeit, Verbindlichkeit und Entscheidungswegen
    • Direktvertrieb vs. Handelsvertreter, Distributoren oder Agenten
    • Zielkundendefinition und Value Proposition für US-Kunden
    • Bedeutung von Referenzen, Case Studies und lokaler Präsenz
    • Erste Schritte zum Aufbau eines Vertiebsnetzwerks in den USA

Rechtliche Rahmenbedingungen

  • Strategische und rechtliche Aspekte der Standortwahl und Expansion
    • Bundesstaatenvergleich für Produktionsstandorte: rechtliche, steuerliche und infrastrukturelle Kriterien
    • Förderprogramme und Subventionen: z. B. durch lokale Wirtschaftsförderung
    • Immobilienrecht und Bauvorschriften: Kauf, Leasing und Genehmigungen für Produktionsanlagen
  • Unternehmensgründung und -strukturierung in den USA
    • Wahl der richtigen Rechtsform und Strategien zur Bundesstaatenwahl
    • Warum eine Holdingstruktur Sinn macht
  • Produkthaftung und Qualitätsmanagement
    • Produkthaftung in den USA: Unterschiede zum EU-Recht und Absicherung durch Versicherungen
    • Rückrufverfahren und regulatorische Meldungen: z. B. bei fehlerhaften Produkten
    • Compliance mit US-Standards: z. B. UL, FDA, ASTM – je nach Branche
  • Arbeitsrecht und HR-Management in der Produktion
    • Arbeitsverträge und „at-will“-Beschäftigung: Besonderheiten im Produktionsumfeld
    • Gewerkschaften und Tarifverträge: Umgang mit „unionized“ Arbeitsplätzen
    • Arbeitsschutz und OSHA-Vorgaben: Pflichten und Haftungsrisiken für Arbeitgeber
    • Visa und Einwanderung: Möglichkeiten für Führungskräfte und Spezialisten
  • Häufige rechtliche Fallstricke für Fertigungsniederlassungen in den USA
    • Krisenmanagement und Litigation-Risiken
    • Unterschiede im Vertragsrecht: Durchsetzbarkeit, Gerichtsstandsklauseln und Streitbeilegung
    • Arbeitsrechtliche Stolperfallen: „At-will“-Beschäftigung, Sozialleistungen und bundesstaatliche Besonderheiten
    • Produkthaftung und Sicherheitsstandards: Kennzeichnungspflichten, Rückrufverfahren und regulatorische Anforderungen
    • Umweltrecht und Genehmigungen
  • Steuerliche Anforderungen
    • 50 States of America: Unterschiede zwischen der Besteuerung auf Bundes- und Bundesstaatenebene - was die Standortwahl beeinflussen sollte und was nicht
    • OBBBA: Neuerungen der kürzlich erlassenen Reform zur Förderung von Produktion aus US-Boden
    • Überblick zur idealen Gruppenstruktur aus Steuersicht

Referenten:

  • Jona Rowold – Director Consulting Services, AHK USA-Süd
  • Manny Schoenhuber, Partner, Nelson Mullins Riley & Scarborough LLP


Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der AHK USA in Atlanta und mit Unterstützung der Thüringer IHKs durchgeführt.

Termine, Veranstaltungsorte und Referenten

  • 04.06.2026
    9:30 - 17:00 Uhr
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Industrie- und Handelskammer
Erfurt
Arnstädter Str. 34
99096 Erfurt
0361 3484-0