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Wirtschaft im Krisen- und Verteidungsfall

Unvorhersehbare Ereignisse können jedes Unternehmen treffen – ob Cyberangriffe, Energieengpässe, Lieferkettenprobleme oder geopolitische Konflikte. Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig. Krisenprävention bedeutet, Risiken frühzeitig zu erkennen, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen und im Ernstfall schnell reagieren zu können. Ein strukturiertes Krisenmanagement stärkt die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, sichert Geschäftsprozesse und schützt Mitarbeitende, Daten sowie Lieferbeziehungen. Die IHK unterstützt Sie dabei, ihre betriebliche Resilienz zu stärken – mit Informationen, praxisnahen Angeboten, Netzwerken und Ansprechpartnern zu Themen wie IT- und Cybersicherheit, Notfallplanung, Versorgungssicherheit und Risikomanagement.

Aktuelles und Veranstaltungen

Prävention
Frau ist am Laptop und hat eine holografische Checkliste vor sich und checkt mit einen Stift einen Punkt ab © GettyImages/Krongkaew

Die möglichen Bedrohungsszenarien im Zuge der Gesamtverteidigung sind ebenso vielfältig wie die in Frage kommenden Vorsorgemaßnahmen. Gleichzeitig sind hiermit auch Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen verbunden. Hier erhalten Sie einen Überblick über ausgewählte Maßnahmen der Gesamtverteidigung für Unternehmen.

Vorsorgeplan
Mann hält Vortrag vor Gruppe. © iStock/g-stockstudio

Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Unvorhersehbare Ereignisse können jedes Unternehmen treffen. Ob Energieengpässe, Cyberangriffe, Lieferkettenprobleme oder geopolitische Konflikte: Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig.

Wirtschaft und Verteidigung
militärische Drohnen im Himmel © GettyImages/xia yuan

Die Initiative Wirtschaftsschutz, in der die DIHK Mitglied ist, hat eine „Handreichung für Unternehmen bei Drohnensichtungen“ erarbeitet. Damit steht Unternehmen erstmals eine, mit den zuständigen Sicherheitsbehörden abgestimmte, Orientierungshilfe zur Verfügung.

Für IT-Notfälle wappnen
Hintergrund zur Netzwerksicherheit © GettyImages/da-kuk

Als mögliche Vergeltungs- und Angriffsmaßnahmen Russlands warnen die Sicherheitsbehörden vor zunehmender Gefahr durch Cyberangriffe – auch in Deutschland. Die IHK Erfurt rät Unternehmen, sich zeitnah für IT-Notfälle zu wappnen und Sicherheitssysteme auf den neuesten Stand zu bringen.

Vorsorge für den Notfall
4 Personen sitzen an einem Tisch mit Wassergläsern, Laptop, Papier und Stift © GettyImages/VioletaStoimenova

Mehr als 30 Prozent der Unternehmen sind auf einen Notfall, das heißt den plötzlichen Ausfall des Chefs nicht vorbereitet. Das Notfall-Handbuch für Unternehmen schafft hier Abhilfe. Auch aktuelle und künftige Krisensituationen (Wirtschaftskrisen, Kriege) können sich erheblich auf die Unternehmen auswirken.

RESILIENZ
Strommasten mit Leitungen im Luftbild © Fancy/F1online

Das KRITIS-Dachgesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie (EU) 2022/2557 wurde am 16.03.2026 im Bundesgesetzblatt verkündet und gilt für Betreiber kritischer Infrastrukturen in zentralen Sektoren wie Energie, Wasser, Gesundheit und ITK, in der Regel ab einer Versorgungsschwelle von rund 500.000 Personen je nach Bereich.

Livanur Amanvermez
Innovation | Industrie