Ersatzbaustoffverordnung
Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz
Am 1. August 2023 trat die Ersatzbaustoffverordnung als Teil der Mantelverordnung in Kraft.
Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat FAQs zur Umsetzung der Mantelverordnung veröffentlicht. Für die Umsetzung in Thüringen stellt das TLUBN Informationen sowie Merkblätter zur Verfügung. Unternehmen, die von den Regelungen der Mantelverordnung betroffen sind, können konkrete Hinweise oder Fragen direkt an das TLUBN unter abfallwirtschaft@tlubn.thueringen.de geben.
Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) veröffentlichte im Juni 2023 den Erlass der Mantelverordnung/Ersatzbaustoffverordnung mit Regelungen zu den Gültigkeiten und Zuständigkeiten.
Hintergrund
Nachdem die Mantelverordnung im Mai 2017 vom Bundeskabinett erstmals beschlossen wurde, hat der Bundesrat im November 2020 umfangreiche Maßgaben beschlossen, die von der Bundesregierung übernommen und weiterentwickelt wurden. Das Verordnungspaket trat am 1. August 2023 in Kraft und kann im Bundesanzeiger abgerufen werden.
Mit der Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeabfallverordnung werden deutschlandweit gültige Vorgaben für den Einsatz mineralischer Abfälle wie Bauschutt, Schlacken oder Gleisschotter festgelegt.
In seiner Stellungnahme vertritt die DIHK die Einschätzung, dass die Maßgaben des Bundesrates die Verwertung mineralischer Abfälle erschweren und zusätzliche Bürokratiekosten verursachen werden. Allerdings beeinträchtigen die unterschiedlichen und nicht rechtsverbindlichen Vorgaben der Bundesländer heute die Akzeptanz, Rechtssicherheit und Vermarktungswege mineralischer Abfälle. Diese derzeitigen Regelungen sind mit großen Unsicherheiten für die Praxis verbunden. Deshalb wäre das Scheitern des Gesetzgebungsvorhabens nach Einschätzung der überwiegenden Mehrheit der Unternehmen - mit Ausnahme einiger Unternehmen im Baugewerbe - schlechter als der Status Quo.
Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter „Weitere Informationen“.
Quelle: DIHK, BMU
Informationsveranstaltung am 26. März 2026
Sekundärbaustoffe im Straßen- und Tiefbau - Praxisimpulse zu Einsatzgründen, technischen Anforderungen und Vergabespielräumen
Die Bauwirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen: steigende Baukosten, knappe Ressourcen und ambitionierte Klimaziele. Sekundärbaustoffe eröffnen Kommunen, ausschreibenden Stellen und Ingenieurbüros die Möglichkeit, diesen Anforderungen wirksam zu begegnen. In der Praxis bestehen jedoch häufig Unsicherheiten bei Ausschreibung und Anwendung. Diese Hemmnisse bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft zu identifizieren und praxisnahe Lösungsbeispiele vorzustellen - ein Ziel, das der 2023 ins Leben gerufene Arbeitskreis „Verwertung im Straßenbau“ verfolgt.
Neben dem Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, der Ingenieurkammer Thüringen, der MFPA an der Bauhaus-Universität Weimar, der IAB Weimar gGmbH und dem UVMB e.V. arbeiten auch der Deutsche Asphaltverband (DAV) e.V. sowie die Autobahn GmbH des Bundes im Rahmen des vorgenannten Kreises an praxisnahen Lösungen. In unserer vorgenannten kompakt konzipierten Schulung zeigen wir auf, weshalb die Ausschreibung und Vergabe von Straßen- und Tiefbauvorhaben unter Berücksichtigung einer für Sekundärbaustoffe offenen Ausschreibung nicht nur aus kreislaufwirtschaftlicher, sondern ebenso aus ökonomischer Perspektive sinnvoll ist.
Freuen Sie sich auf fundierte Impulse!
Neben dem Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten, dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, der Ingenieurkammer Thüringen, der MFPA an der Bauhaus-Universität Weimar, der IAB Weimar gGmbH und dem UVMB e.V. arbeiten auch der Deutsche Asphaltverband (DAV) e.V. sowie die Autobahn GmbH des Bundes im Rahmen des vorgenannten Kreises an praxisnahen Lösungen. In unserer vorgenannten kompakt konzipierten Schulung zeigen wir auf, weshalb die Ausschreibung und Vergabe von Straßen- und Tiefbauvorhaben unter Berücksichtigung einer für Sekundärbaustoffe offenen Ausschreibung nicht nur aus kreislaufwirtschaftlicher, sondern ebenso aus ökonomischer Perspektive sinnvoll ist.
Freuen Sie sich auf fundierte Impulse!
PROGRAMM:
09:00 Uhr Begrüßungskaffee
09:30 Uhr Warum Sekundärbaustoffe / Mineralische Ersatzbaustoffe im Straßen- und Tiefbau? - Prof. Dr.-Ing. Markus Michael, Geschäftsführer Texulting GmbH
09:45 Uhr Technische Gleichwertigkeit von Sekundärbaustoffen im Straßen-/Tiefbau - Michael Knott, Abteilungsleiter Baustofflabor / Geotechnik, Bickhardt Bau SE
10:15 Uhr Spielräume im Vergaberecht bei der Ausschreibung von mineralischen Ersatzbaustoffen - N.N. Ingenieurbüro CDM Smith SE
10:45 Uhr Pause
11:00 Uhr Wirtschaftlichkeit / CO2-Fußabdruck, Wann sind Sekundärrohstoffe ökonomisch und ökologisch sinnvoll? Vergleich von Marktverfügbarkeit, Transport, Entsorgungsaspekten und Wirtschaftlichkeit - Alexander Slickers, Geschäftsführer Slickers GmbH, Martin Wibbeling, Stellv. Abteilungsleiter Bergbau, GICON Resources GmbH
11:30 Uhr Ausschreibung und Leistungsbeschreibung, Voraussetzungen für Verwendung von mineralischen Ersatzbaustoffen – Handhabung des TLBV - Detlef Stein, Referatsleiter, Referat 35 - Bautechnik und Qualitätssicherung, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr
12:00 Uhr Diskussionsforum mit den Referenten der Veranstaltung
09:00 Uhr Begrüßungskaffee
09:30 Uhr Warum Sekundärbaustoffe / Mineralische Ersatzbaustoffe im Straßen- und Tiefbau? - Prof. Dr.-Ing. Markus Michael, Geschäftsführer Texulting GmbH
09:45 Uhr Technische Gleichwertigkeit von Sekundärbaustoffen im Straßen-/Tiefbau - Michael Knott, Abteilungsleiter Baustofflabor / Geotechnik, Bickhardt Bau SE
10:15 Uhr Spielräume im Vergaberecht bei der Ausschreibung von mineralischen Ersatzbaustoffen - N.N. Ingenieurbüro CDM Smith SE
10:45 Uhr Pause
11:00 Uhr Wirtschaftlichkeit / CO2-Fußabdruck, Wann sind Sekundärrohstoffe ökonomisch und ökologisch sinnvoll? Vergleich von Marktverfügbarkeit, Transport, Entsorgungsaspekten und Wirtschaftlichkeit - Alexander Slickers, Geschäftsführer Slickers GmbH, Martin Wibbeling, Stellv. Abteilungsleiter Bergbau, GICON Resources GmbH
11:30 Uhr Ausschreibung und Leistungsbeschreibung, Voraussetzungen für Verwendung von mineralischen Ersatzbaustoffen – Handhabung des TLBV - Detlef Stein, Referatsleiter, Referat 35 - Bautechnik und Qualitätssicherung, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr
12:00 Uhr Diskussionsforum mit den Referenten der Veranstaltung
Datum und Ort: Donnerstag, der 26. März 2026, Schloss Ettersburg, Am Schloss 1, 99439 Ettersburg
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir Sie um eine frühzeitige Anmeldung. Bitte nutzen Sie den nahegelegenen gebührenfreien Parkplatz des Schlosses.
Die Teilnahme
Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund immens gestiegener Tagungspreise des Veranstaltungshotels bei Nichterscheinen bzw. kurzfristiger Abmeldung eine Stornierungsgebühr in Höhe von 60,00 Euro erhoben wird.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., Landesgruppe Thüringen, erfurt@bauindustrie-mitte.de oder telefonisch unter 0361/60056-0
Die Teilnahme
Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund immens gestiegener Tagungspreise des Veranstaltungshotels bei Nichterscheinen bzw. kurzfristiger Abmeldung eine Stornierungsgebühr in Höhe von 60,00 Euro erhoben wird.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., Landesgruppe Thüringen, erfurt@bauindustrie-mitte.de oder telefonisch unter 0361/60056-0