15.07.2026
Statement zur Zwischenbilanz der Landesregierung beim Bürokratierückbau
Statement der Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, Dr. Cornelia Haase-Lerch, zur Zwischenbilanz der Landesregierung beim Bürokratierückbau:
„Die eingeleiteten Maßnahmen der Landesregierung sind wichtige erste Schritte, um beim Bürokratieabbau vom Ankündigen ins Handeln zu kommen. Vereinfachte Förderverfahren, höhere Wertgrenzen bei der Vergabe, digitale Verwaltungsleistungen, Once-Only-Prinzip bei Meldepflichten und Erleichterungen im Baurecht können Unternehmen spürbar entlasten. Entscheidend ist nun, dass diese Ansätze konsequent umgesetzt werden und tatsächlich im betrieblichen Alltag ankommen. Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der IHK ErfurtVon einem Befreiungsschlag ist die bisherige Bilanz aber noch weit entfernt. Deshalb muss das Zweite Thüringer Entlastungsgesetz deutlich mutigere Schritte vorsehen: Landesrechtliche Sonderregelungen sowie Berichts-, Nachweis- und Dokumentationspflichten gehören konsequent auf den Prüfstand. Zugleich sollte Thüringen die föderale Modernisierungsagenda entschlossen umsetzen und dem Vorbild anderer Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg folgen, indem Berichtspflichten für Unternehmen deutlich eingedämmt oder ganz abgeschafft werden.“