01.04.2026
Statement zur Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute
Statement der Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt, Dr. Cornelia Haase-Lerch, zur Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute:
Dr. Cornelia Haase-Lerch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt„Die erneute Absenkung der Wachstumsprognose ist ein Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland. Unsere Unternehmen leiden nicht nur unter der schwachen Konjunktur, sondern vor allem unter hausgemachten Standortnachteilen: zu hohe Energie- und Produktionskosten, lähmende Bürokratie, zu viele Berichtspflichten, zu langsame Verfahren und fehlende wirtschaftspolitische Verlässlichkeit. Das kostet Investitionen, schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter und setzt die industrielle Substanz unseres Landes aufs Spiel.Jetzt braucht es endlich einen klaren wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Wer Wachstum und Wertschöpfung will, muss Industrie wieder ermöglichen statt ausbremsen – mit wettbewerbsfähigen Energiepreisen, schnelleren Genehmigungen, weniger Regulierung und mehr Planungssicherheit. Sonst droht Deutschland schrittweise an Industrie, Innovationskraft und Wohlstand und damit wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit zu verlieren.“