Regionale Projekte

Heimat shoppen-Imagekampagne für den lokalen Einzelhandel

Die Aktion „Heimat shoppen“ startete 2017 auf Initiative der Industrie- und Handelskammer Erfurt mit fünf Aktionsstädten in Thüringen. Ziel der Kampagne ist es, die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen für unsere Städte, Gemeinden und Regionen stärker ins Bewusstsein zu rücken. Denn sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zu mehr Lebensqualität und machen unsere Städte attraktiv und vielfältig.
Auch in 2021 beteiligen sich Heilbad Heiligenstadt, Worbis, Leinefelde, Bleicherode und Artern erneut an der größten Imagekampagne für den stationären Einzelhandel und wollen zahlreiche Heimat Shopper in die Innenstädte locken, um das Bewusstsein für das eigene Angebot vor Ort zu stärken.
Der Startschuss für die diesjährigen „Heimat shoppen“-Aktionstage ist der 10. und 11. September 2021.
Aktuelle Informationen über Aktionen und Angebote der einzelnen Städte finden Sie auf der Website https://www.heimat-shoppen.de/ sowie auf der Facebookseite von Heimat shoppen in Thüringen.

Innenstadtinitiative

Im April 2015 rief die IHK Erfurt unter Einbindung zahlreicher regionaler Akteure in vier Städten die Netzwerkinitiative "Innenstädte erfolgreich machen" ins Leben. Gemeinsam mit Gewerbetreibenden, städtischen Vertretern und Vereinen und in Zusammenarbeit mit Experten, die vorab jede Stadt analysierten, wurden in Gesprächsrunden Schwachstellen und Entwicklungspotentiale ausgelotet. Daraus wurden und werden noch heute wichtige Projekte abgeleitet und oft mit Bürgerbeteiligung umgesetzt. 
Parallel hat jede Stadt auch ihre eigenen Organisations- und Netzwerkstrukturen unter die Lupe genommen. Um effektiv Citymanagement betreiben zu können, müssen auch sie optimal gestaltet werden. Mittlerweile sind neun Städte, aufgeteilt in zwei Arbeitsgruppen, im Netzwerk vertreten. Über die gemeinsamen Arbeitstreffen erfolgt ein stetiger Austausch, sodass alle Aktionsstädte voneinander lernen und profitieren können. Eine aktive Mitwirkung aller Teilnehmer ist dabei außerordentlich wichtig. Jede Idee zählt und jeder Interessierte kann sich einbringen. Dieses gemeinschaftliche und interdisziplinäres Arbeiten ist die erfolgreichste Strategie, um Innenstädte lebendig und attraktiv in die Zukunft zu führen. In der Region Nord sind die beiden Städten Sondershausen und Heilbad Heiligenstadt verankert.

Praxistage

Im Rahmen des Pilotprojekts "Praxistage" sollen die Jugendlichen der 8. Klassen ausgewählter Schulen in Nordhausen, Sondershausen und Leinefelde an einem Tag in der Woche in selbst ausgewählten Unternehmen ein Praktikum absolvieren. Dahinter steckt die Idee, dass die Schüler einen größeren Einblick in die Unternehmen und in dem Berufsalltag gewinnen sollen als bei üblichen zweiwöchigen Praktika. Die Firmen ihrerseits können die Schüler über einen längeren Zeitraum kennenlernen, soziale Bindungen aufbauen und ggf. die Praktikanten für eine duale Berufsausbildung begeistern.
Im Projekt beteiligen sich folgende Schulen:
  • Lessingschule Nordhausen,
  • Franzbergschule Sondershausen
  • Johann-Carl-Fuhlrott-Schule Leinefelde
Derzeit sind 150 Schüler in das Projekt involviert. An diesem Projekt beteiligen sich die Agentur für Arbeit, das staatliche Schulamt Nordthüringen sowie die Kreishandwerkerschaften Nordthüringen und Unstrut-Hainich/Kyffhäuser.
Das Regionale Service-Center der Landkreise Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis ist Kooperationspartner für die im Projekt mitwirkenden Unternehmen.