Pressemitteilung

Ein deutliches Signal für den Industriestandort Stade-Bützfleth

IHK Elbe-Weser begrüßt geplante Inbetriebnahme des schwimmenden LNG-Terminals im September

Elbe-Weser-Raum (IHK). Mit dem geplanten Start des FSRU-Terminals, einer Floating Storage and Regasification Unit, im September können die am Standort Stade-Bützfleth geschaffenen Kapazitäten endlich genutzt werden. Die Inbetriebnahme hatte sich zuvor verzögert, weil es zwischen den beteiligten Projektpartnern Streit über Zuständigkeiten, Baufortschritt und die landseitige Infrastruktur gegeben hatte. Die Ankündigung, dass nun bald LNG fließen soll, stärkt nicht nur die Versorgungssicherheit in Deutschland, sondern setzt auch ein wichtiges industriepolitisches Zeichen: Stade-Bützfleth bleibt ein zentraler Energie- und Industriestandort mit strategischer Bedeutung.
Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Nachrichten über den geplanten Stellenabbau bei Dow zeigt diese Entwicklung, dass der Standort zwar unter Druck steht, zugleich aber über Substanz, Perspektive und Zukunft verfügt. „Die Entscheidung von Dow trifft die Region und die betroffenen Beschäftigten hart. Umso wichtiger ist jetzt jedes Signal, dass das Vertrauen in den Standort stärkt“, betont Christoph von Speßhardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Elbe-Weser. „Dass das Terminal noch vor dem Winter in Betrieb gehen soll, ist eine gute Nachricht für den Industriestandort, für die Region und für die Versorgungssicherheit in ganz Deutschland.“
Eine verlässliche Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen ist eine Grundvoraussetzung für industrielle Wertschöpfung, Investitionen und Beschäftigung. Gerade die Chemieindustrie und weitere energieintensive Unternehmen im Elbe-Weser-Raum sind auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen. „Jahrzehntelang gewachsene industrielle Kompetenz, leistungsfähige Infrastruktur, qualifizierte Beschäftigte und die besondere Lage an der Elbe machen unsere Region stark“, so Sebastian Vossmann, Präsident der IHK Elbe-Weser. „Die Inbetriebnahme des LNG-Terminals kann dazu beitragen, Vertrauen zurückzugewinnen und die industrielle Wertschöpfung in der Region zu sichern.“