Pressemitteilung
Bundesverwaltungsgericht weist Klage gegen das Kehdinger Kreuz der A 20 ab
IHK Elbe-Weser begrüßt Entscheidung
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Mittwoch, den 6. Mai, die Klage eines Fährbetreibers gegen das Infrastrukturprojekt „Kreuz Kehdingen“ abgewiesen. Mit dem heutigen Urteil ist dieser wichtige Bauabschnitt der A 20 dem Baurecht sowie der Realisierung ein ganzes Stück näher gekommen.
Die Industrie- und Handelskammer Elbe-Weser begrüßt die Entscheidung des Gerichtes ausdrücklich. „Das Urteil ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, erklärt Martin Bockler, Leiter für Standortpolitik der IHK. „Das Kreuz Kehdingen ist von zentraler Bedeutung für die leistungsfähige Anbindung der Region, insbesondere für Industrie, Hafenwirtschaft, Logistik und Fachkräfte.“
Schubkraft auch für Tunnelbau
Mit dem Kehdinger Kreuz werden die Autobahnen A 20 und A 26 direkt miteinander verbunden. „Diese Autobahnverknüpfung schafft einen entscheidenden regionalen Standortvorteil und stärkt insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Für Bevölkerung und Unternehmen wird sich die Erreichbarkeit spürbar verbessern – ein Impuls der, gerade in Verbindung mit dem Tunnel, zusätzliche Dynamik in die Region bringen wird", ist sich Martin Bockler sicher. Denn auch das ist Teil der guten Nachricht aus Leipzig: „Das Urteil bringt noch einen weiteren wichtigen Schritt näher: Der Baubeginn des anschließenden Tunnelabschnitts rückt damit in greifbare Nähe. Was nur noch aussteht ist das Baurecht für den unmittelbar an den Tunnel anschließenden Bauabschnitt 7 auf Schleswig-Holsteiner Seite. Dann kann mit dem Tunnel endlich begonnen werden.“
Die IHK Elbe-Weser dankt den Planern für ihre solide Arbeit und appelliert an alle Projektbeteiligten, auch die folgenden Schritte zügig und koordiniert voranzubringen. Ziel müsse es sein, die Umsetzung des Projekts – einschließlich des Tunnels – ohne weitere Verzögerungen zu realisieren und dabei weiterhin einen transparenten Dialog mit Kommunen, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu führen.
Um diesem Appell Nachdruck zu verleihen, gibt es seit einigen Wochen unter dem Motto „Stimme zeigen – Stau vermeiden!“ eine Online-Petition des Förderkreis Feste Unterelbequerung e. V. Unter www.change.org/A20-Elbtunnel kann jeder mitmachen und sich für die A 20 und den neuen Elbtunnel aussprechen.
