Erfahrungsberichte
Deine Möglichkeiten nach der Ausbildung
Wie geht es nach der Ausbildung für dich weiter? Bei der IHK stehen dir vielfältige Möglichkeiten offen, dich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Entdecke die verschiedenen Karrierewege und erfahre von ehemaligen Azubis, wie ihr persönlicher Weg bei uns weiterging.
- Peter Al Yaakoub
“Nimm alles an Stoff, Informationen und Hilfe mit, die du irgendwann vorne brauchst. Gehe die Dinge immer mit Elan, Mut und Freude an, denn nur so hast du Spaß, bleibst motiviert und kannst etwas verwirklichen.”Im September 2015 bin ich aus Syrien nach Stade gekommen. Damals konnte ich kein Wort Deutsch und habe mein Studium der Rechtswissenschaften abgebrochen. In Deutschland habe ich angefangen, Deutsch zu lernen, und durfte schließlich ab dem 3. April 2017 ein dreimonatiges Praktikum bei der IHK Elbe-Weser absolvieren. So habe ich begonnen, die IHK-Struktur und den Aufbau der Wirtschaft in unserem Land kennenzulernen. Ich war sehr interessiert und wollte unbedingt in der Branche bleiben. Die IHK Elbe-Weser bot mir im Anschluss an das Praktikum ein Einstiegsqualifizierungsjahr als Kaufmann für Büromanagement an. In diesem Jahr durchlief ich verschiedene Abteilungen der IHK, sammelte umfassende Erfahrungen und verbesserte meine Sprachkenntnisse. Anschließend erhielt ich 2018 einen Ausbildungsplatz und konnte in den drei Jahren alle Abteilungen der IHK unterstützen und bei großen Projekten mitwirken. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Projekte, die man mit den Auszubildenden durchgeführt hat – von Weihnachtsfeiern bis zum großen Projekt „Azubi-Lauf“.Nach meiner Ausbildung übernahm ich Tätigkeiten im Gewerberecht. Ich kümmerte mich um die Erlaubniserteilung für verschiedene gewerbeerlaubnispflichtige Tätigkeiten sowie um alle damit zusammenhängenden Aufgaben, beispielsweise Widerruf und Rücknahme, und die Erfüllung der gesetzlichen Auflagen. Darüber hinaus betreute ich gemeinsam mit einem Juristen das Sachverständigenwesen in unserem Haus und war mit ihm für die öffentliche Bestellung und Vereidigung sowie die Benennung von Sachverständigen gegenüber den Gerichten zuständig. Während meiner Beschäftigung absolvierte ich eine Aufstiegsfortbildung zum Wirtschaftsfachwirt, die sich über 15 Monate an den Wochenenden erstreckte. Es lief alles wunderbar und ich konnte das erworbene Wissen direkt in meinem Arbeitsalltag bei der IHK anwenden.Anfang 2025 absolvierte ich den Lehrgang und anschließend die Prüfung zur AEVO. Danach bewarb ich mich auf eine vakante Stelle als Referent für Existenzgründung, Unternehmensförderung und -nachfolge und bekam sie. Seit August 2025 bin ich auf dieser Stelle und die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Parallel zu meiner neuen Stelle habe ich erfolgreich einen Zertifikatslehrgang zum agilen Projektmanagement abgeschlossen. Ich nehme jährlich an mindestens sechs bis acht Weiterbildungsseminaren und verschiedenen Veranstaltungsformaten teil.
- Sina Elmers
“Nicht jede Chance kommt zweimal. Also lieber jetzt machen als später bereuen.”Auf der Höheren Handelsschule habe ich gemerkt, dass ein kaufmännischer Beruf gut zu mir passen könnte und bewarb mich über eine Stellenanzeige im Tageblatt bei der IHK. Im August 2010, mit 17 Jahren, begann ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau und mir wurde schnell klar, dass hinter der IHK viel mehr steckt als nur Aus- und Weiterbildung. Während meiner Ausbildung lernte ich viele unterschiedliche Bereiche kennen und konnte nach meinem Abschluss direkt bleiben. Kurz darauf wechselte ich in den Bereich Finanzen und Controlling und war dort acht Jahre im Stammdaten- und Beitragsbereich. Besonders geschätzt habe ich schon damals, dass es immer wieder Projekte und Themen gab, bei denen man sich einbringen, Neues ausprobieren und die IHK mitgestalten konnte.2020 begann ich mit dem Wirtschaftsfachwirt, den ich im Sommer 2022 abschloss. Und manchmal passt das Timing einfach: Fast zeitgleich wurde eine Stelle in der Standortpolitik ausgeschrieben. Die Themen Energie und Infrastruktur haben mich sofort angesprochen – und nur zwei Stunden nach meiner bestandenen Prüfung hatte die Personalabteilung meine Bewerbung auf dem Tisch.Seit Oktober 2022 bin ich nun schon Referentin für Energie und Infrastruktur. Und nach fast vier Jahren kann ich sagen, dass der Referentenjob unglaublich gut zu mir passt. Er ist abwechslungsreich, spannend und fordernd. Kein Tag ist wie der andere, ständig kommen neue Themen, Menschen und Herausforderungen dazu – und genau das macht mir ziemlich viel Spaß.Inzwischen habe ich auch angefangen Veranstaltungen zu moderieren und festgestellt, dass ich das künftig noch stärker ausbauen möchte. Auch das ist etwas, das ich an der IHK sehr schätze: Man kann sich entwickeln, neue Stärken entdecken und seinen eigenen Weg immer wieder ein Stück weitergehen.Wenn ich heute noch einmal vor der Entscheidung stehen würde, mich für eine Ausbildung bei der IHK zu bewerben, müsste ich nicht lange überlegen. Ich habe hier als Azubi angefangen, durfte mich fachlich und persönlich weiterentwickeln, verschiedene Aufgaben übernehmen und immer wieder Neues ausprobieren. Und ich bin gespannt, was noch kommt.Mein Tipp für deine Ausbildung? Gestalte mit, bring dich ein und hab Spaß. Und zeig dich – deine Besonderheiten und deine Stärken. Denn genau die machen den Unterschied.
- Theres Hardekopf
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“Im August 2017 habe ich gemeinsam mit zwei weiteren Auszubildenden meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der damaligen IHK Stade begonnen. Das war eine aufregende Zeit: viele neue Kolleginnen und Kollegen, eine neue Klasse in der Berufsschule und der erste richtige Start ins Berufsleben. Doch eines kann ich euch versprechen: Die Ausbildungszeit vergeht wie im Flug!Während meiner Ausbildung hatte ich die Möglichkeit, alle Abteilungen unserer IHK kennenzulernen. Besonders der Wechsel zwischen den verschiedenen Bereichen und die Vielseitigkeit der Aufgaben haben mir immer viel Freude bereitet. Gleichzeitig lernt man viele Kolleginnen und Kollegen kennen und bekommt einen guten Überblick darüber, wie vielfältig die Arbeit einer IHK eigentlich ist.Doch meine Ausbildung bestand aus viel mehr als dem Arbeitsalltag in den verschiedenen Abteilungen. Besonders gerne erinnere ich mich an unsere gemeinsamen Projekte im Azubi-Team – vom jährlichen Azubi-Lauf bis hin zur Planung der IHK-Weihnachtsfeier für das gesamte IHK-Team. Hier konnte ich eigene Ideen einbringen und gemeinsam mit anderen Auszubildenden sowie Kolleginnen und Kollegen tolle Projekte umsetzen.Ein besonderes Highlight meiner Ausbildungszeit war die Teilnahme am Erasmus+ Programm, das von meiner Berufsschule in Stade organisiert wurde. Im April 2019 durfte ich gemeinsam mit drei weiteren Berufsschülern für drei Wochen nach Finnland reisen und dort in einem Unternehmen arbeiten. Eine Erfahrung, die ich wirklich jedem Auszubildenden empfehlen kann! Ich konnte nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern auch eine andere Arbeitskultur, viele neue Menschen und ein wunderschönes Land kennenlernen.Nach zweieinhalb Jahren schloss ich meine Ausbildung im Februar 2020 erfolgreich ab. Doch damit war mein Weg bei der IHK noch lange nicht zu Ende. Ich erhielt die Möglichkeit, in unserer Personalabteilung zu arbeiten – und schnell wurde mir klar, dass ich im Personalbereich genau richtig bin.Nach kurzer Zeit entschied ich mich deshalb für ein duales Studium. Mit Unterstützung der IHK begann ich meinen Bachelor of Arts in BWL mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft und Personaldienstleistung an der “iba” in Hamburg. Nach drei intensiven Jahren zwischen Beruf und Studium konnte ich im September 2023 meinen Bachelorabschluss feiern.Heute arbeite ich weiterhin in unserer Personalabteilung und beschäftige mich unter anderem mit den Themen Recruiting, Onboarding und Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Gleichzeitig wollte ich mich auch nach meinem Bachelor fachlich weiterentwickeln und habe im Februar 2026 meinen Master im Bereich Personalmanagement (M.A.) erfolgreich abgeschlossen.Auch darüber hinaus bietet mir die IHK viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln und neue Aufgaben zu übernehmen. So konnte ich beispielsweise die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) absolvieren und mich als Ausbilderin qualifizieren. Auch wenn ich selbst inzwischen nicht mehr Teil des Azubi-Teams bin, arbeite ich weiterhin in verschiedenen Arbeitskreisen und Projekten mit vielen tollen Kolleginnen und Kollegen zusammen.Wenn ich heute auf meine Ausbildung zurückblicke, war sie für mich der Startpunkt für vieles, was danach gekommen ist. Aus meiner Ausbildung ist mein beruflicher Weg entstanden – mit neuen Aufgaben, Weiterbildungen, zwei Studienabschlüssen und vielen Möglichkeiten, mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.Werde Teil unseres Teams bei der IHK Elbe-Weser – entdecke die Vielfalt, bring deine eigenen Ideen ein und gestalte deine Zukunft mit uns. Vielleicht starten wir schon bald gemeinsam in die nächsten spannenden Projekte!
- Christin Meyer
„Everything comes to you at the right time!”Ich habe von 2011 bis 2014 meine Ausbildung bei der IHK Elbe-Weser absolviert, abwechslungsreich war sie definitiv! Alle paar Monate wechselten wir die Abteilung und konnten so die vielfältigen Aufgaben unserer Kolleginnen und Kollegen in Stade sowie in den Geschäftsstellen Verden und Cuxhaven kennenlernen. Von der Aus- und Weiterbildung, die unter anderem Prüfungen und Seminare organisiert, über das Service Center bis hin zur Rechtsabteilung war alles dabei.Dabei habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass mein Herz für den Rechtsbereich schlägt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich nach meinem Ausbildungsabschluss 2014 direkt als Assistentin in der Abteilung Recht und Steuern, Gründung und Förderung durchstarten konnte. Seitdem bin ich außerdem Ausbildungsbeauftragte und begleite die Auszubildenden, die unsere Abteilung durchlaufen. Vielleicht seid ihr die nächsten Azubis, die ich kennenlernen darf?Neun Jahre lang war ich in diesem Bereich tätig. Gleichzeitig wollte ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln und habe deshalb von 2021 bis 2023 berufsbegleitend die Aufstiegsfortbildung zur Geprüften Wirtschaftsfachwirtin absolviert. Zwei bis drei Abende pro Woche hieß es für mich: Schulbank drücken. Das war manchmal herausfordernd, hat sich aber mehr als gelohnt! Nach bestandener Prüfung durfte ich mich endlich „Geprüfte Wirtschaftsfachwirtin“ nennen. Besonders schätze ich, dass die IHK Elbe-Weser ihre Mitarbeitenden bei Seminaren und Weiterbildungen unterstützt und damit viele Möglichkeiten eröffnet, sich weiterzuentwickeln.Im Oktober 2023 wartete dann eine ganz neue Aufgabe auf mich: Gemeinsam mit einer Kollegin durfte ich das Veranstaltungs- und Netzwerkmanagement der IHK Elbe-Weser komplett neu aufbauen. Dazu gehörte unter anderem die Einführung eines digitalen Veranstaltungstools und die Entwicklung neuer Netzwerkformate. Vom digitalen Gäste- und Veranstaltungsmanagement bis zur Betreuung unserer Events vor Ort im gesamten Elbe-Weser-Raum war alles dabei und genau diese Mischung hat mir riesigen Spaß gemacht.Ab September 2026 wartet nun die nächste spannende Herausforderung auf mich: Im Rahmen einer Elternzeitvertretung wechsle ich als Referentin in die Hauptgeschäftsführung. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben, die Einblicke und Erfahrungen, die dort auf mich warten. Wie es weitergeht? Darüber halte ich euch in diesem Artikel gern auf dem Laufenden.Mein bisheriger Weg bei der IHK Elbe-Weser zeigt für mich vor allem eines: Nach der Ausbildung muss noch lange nicht Schluss sein. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, Neues auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln.Wenn ihr also Lust auf Abwechslung, Entwicklungsmöglichkeiten und ein großartiges Team habt, seid ihr bei uns goldrichtig.
- Joshua Zintel
Am Montag, den 3. August 2015, begann ich meine berufliche Laufbahn in der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum mit der Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Bis heute habe ich viele Bereiche der IHK kennengelernt. Während meiner Ausbildungszeit lernte ich alle Abteilungen und ihre Schwerpunkte kennen. Für mich ist diese abwechslungsreiche Gestaltung ein absolutes Aushängeschild für eine erfolgreiche Ausbildung. So konnte ich für mich selbst erkennen, welche Themen- und Aufgabenschwerpunkte mir liegen und Freude bereiten. Auch neben der normalen „Azubi-Tätigkeit“ arbeiteten wir im Azubi-Team an verschiedenen Projekten. Ich war beispielsweise dabei, den Azubi-Lauf, der bis heute Tradition der IHK Stade ist, mit zu entwerfen und zu gestalten. Ein unvergessliches und prägendes Projekt während der Ausbildung. Auch die Projektarbeiten führten dazu, dass ich sicherer in meinem Handeln und Auftreten wurde.Nach meiner Ausbildung übernahm ich eine Elternzeitvertretung bei uns im ServiceCenter: Erstkundenberatung für alle Bereiche der IHK sowie die Beurkundung und Auskünfte für den internationalen Warenverkehr unserer Mitglieder. Parallel dazu habe ich mein Lernen außerhalb der IHK nicht eingestellt, ich absolvierte direkt im Anschluss an meine Ausbildung in einer zweijährigen, berufsbegleitenden Aufstiegsfortbildung (Bachelor-Niveau) meinen Geprüften Wirtschaftsfachwirt bei der IHK Stade. Dieser qualifiziert mich für höhere und selbstständige Aufgaben sowie die Übernahme von Personalverantwortung. Im Anschluss machte ich dann noch den Ausbilder-Schein. Da die Elternzeitvertretung nach einem Jahr endete, begann ich dann als Assistenz in der Hauptgeschäftsführung. Nun standen Terminvorbereitungen, Veranstaltungsorganisation und Unterstützung der Hauptgeschäftsführerin auf der Tagesordnung. Im September 2020 bekam ich dann eine Projektstelle zugeteilt, welche im Bereich Beschaffung, Bau- und Instandhaltung und Fuhrparkmanagement angesiedelt war. Wie man sehen kann, die Ausbildung bei der IHK Stade ist so vielfältig und bietet dir als ausgelernte Fachkraft verschiedenste Möglichkeiten, in den unterschiedlichsten Bereichen Fuß zu fassen.Wenn ich gefragt werde, ob ich das so wieder machen würde: Bei der IHK Stade? Auf jeden Fall. Mit den ganzen Azubi-Projekten? Unbedingt! Mit der Aufstiegsfortbildung im Anschluss an die Ausbildung? Ja, auch wenn es natürlich über zwei Jahre abends sehr kräftezehrend war. Es mich aber vermutlich beruflich auf ein neues Level gehoben hat und ich so die Möglichkeit hatte, parallel weiter Berufserfahrung zu sammeln.Einen Tipp an alle angehenden Azubis und eine erfolgreiche Ausbildung: Offenheit, Mut und Wissbegierde gegenüber den Aufgaben und Kollegen. Auch wenn diese Schlagworte manchmal nicht leicht von der Hand gehen, zahlen sich diese im Laufe des Berufslebens aus.
