Förderprogramm
Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge
Das Bundesministerium für Verkehr hat ein neues Förderprogramm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge gestartet. Ziel ist es, den Umstieg auf klimafreundliche Antriebe im Güterverkehr zu beschleunigen. Für die kommenden vier Jahre steht dafür ein Gesamtvolumen von rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Das Förderprogramm bietet Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, in den Ausbau von Ladeinfrastruktur zu investieren und damit aktiv zur Transformation des Schwerlastverkehrs beizutragen. Insbesondere durch die Kombination aus finanzieller Unterstützung und begleitenden Informationsangeboten schafft das Programm wichtige Impulse für eine nachhaltige Mobilität im Güterverkehr.
Was wird gefördert?
Das Programm unterstützt sowohl den Aufbau von nicht öffentlich zugänglicher als auch öffentlicher Ladeinfrastruktur. Förderfähig sind unter anderem:
- Ladepunkte auf Betriebshöfen
- Öffentliche Ladepunkte
- Netzanschlüsse
- Batteriespeicher
- Lade- und Lastmanagementsysteme
Damit richtet sich das Programm an Unternehmen unterschiedlicher Größe sowie an Akteure, die Ladeinfrastruktur öffentlich bereitstellen möchten.
Förderaufrufe und Antragsfristen
Zum Start stehen 200 Millionen Euro für mehrere Förderaufrufe bereit. Weitere Möglichkeiten sollen im Verlauf der Programmlaufzeit folgen und an die Marktentwicklung angepasst werden.
1. Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)
- Antragstellung ab: 05. Juni 2026
- Vergabe: nach Eingangsreihenfolge (pauschale Förderung)
2. Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für alle Unternehmen
- Antragstellung: 26. Mai bis 07. Juli 2026
- Vergabe: nach wettbewerblichem Auswahlverfahren
3. Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur
- Antragstellung: 26. Mai bis 07. Juli 2026
- Vergabe: nach wettbewerblichem Auswahlverfahren
Bei den wettbewerblichen Verfahren ist das zentrale Kriterium die Förderhöhe im Verhältnis zur aufgebauten Ladeleistung.
