Nr. 5656980
Nachhaltigkeit und Umwelt

Klimaschutz

Wer für den CO2-Ausstoß verantwortlich ist, soll dafür zahlen. Diesem Prinzip folgt der Emissionshandel. Steigende Preise für Emissionszertifikate setzen für Unternehmen einen Anreiz, ihre Emissionen zu verringern und in klimafreundliche Technologien zu investieren. Seit 2005 werden die Stromwirtschaft und energieintensive Industrieanlagen vom EU-Emissionshandel erfasst. 2021 wurde auch auf nationaler Ebene eine CO2-Bepreisung eingeführt.
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Wind Blowing Pollution © Getty Images/DWS 2014

Zentrales Instrument für mehr Klimaschutz in Europa ist der EU-Emissionshandel (EU-ETS). Durch CO2-Bepreisung sollen die Treibhausgase der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie reduziert werden.

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Silhouettes of electricity pylons and two power plants with pollution © Getty Images/acilo

Mit dem nationalen Emissionshandel werden die Treibhausgasemissionen von Wärme und Verkehr bepreist - aber auch aus dem Einsatz fossiler Energieträger in kleineren Industrieanlagen, die nicht vom EU-ETS erfasst werden.

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man giving an envelope full of euro bills © Getty Images/nito100

Mit der BECV sollen Unternehmen, die starkem internationalem Wettbewerb ausgesetzt sind, vor Carbon-Leakage geschützt werden. Die Entlastung bleibt allerdings relativ gering und die Auswahl beihilfeberechtigter Sektoren eng gefasst.

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Concept of green energy innovation technology. © Getty Images/Petmal

Seit 2023 müssen Unternehmen „ökologische Gegenleistungen“ wie ein Energiemanagementsystem und Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen nachweisen, um eine Carbon-Leakage-Kompensation beantragen zu können.

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A Male Hand Turns The Radiator Of A White Heater In The Living Room, Saving Energy Concept © Getty Images/Devenorr

Gemäß dem neuen CO2KostAufG müssen sich Vermieter seit dem 1. Januar 2023 am CO2-Preis auf fossile Brennstoffe beteiligen. Die Höhe ist dabei abhängig von der Energiebilanz des Gebäudes.