Krisenvorsorge
Widerstandsfähigkeit sicherstellen
Die Gesamtverteidigung Deutschlands umfasst alle Maßnahmen, die Staat und Gesellschaft ergreifen, um die Widerstandsfähigkeit im Falle von Krisen oder militärischen Auseinandersetzungen sicherzustellen. Dabei spielen nicht nur die Bundeswehr, sondern auch zivile Akteure, Unternehmen und öffentliche Institutionen eine zentrale Rolle.
Unternehmen sind wesentlich für die Aufrechterhaltung von Produktion, Lieferketten, kritischen Infrastrukturen und der Grundversorgung. Dazu gehören insbesondere Vorsorgemaßnahmen wie Business Continuity Management sowie der Schutz vor hybriden Bedrohungen und physischer Sabotage.
Die IHK Düsseldorf unterstützt Unternehmen dabei, Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen, interne Notfallpläne zu entwickeln und Netzwerke mit relevanten Akteuren der Gesamtverteidigung aufzubauen.
Resilienz-Check
Bewerten Sie die Widerstandsfähigkeit Ihrer Organisation in nur 15 Minuten und erhalten Sie konkrete Empfehlungen zur Stärkung Ihrer Resilienz in zehn kritischen Bereichen, mit dem Resilienz Check für Unternehmen.
Krisenvorsorgeplan für Unternehmen
Die Handelskammer Hamburg hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen Krisenvorsorgeplan entwickelt.* Sie können den Leitfaden Krisenvorsorge (PDF-Datei · 1355 KB) hier und im Download-Bereich kostenfrei herunterladen.
Der Krisenvorsorgeplan unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei, Risiken systematisch zu erkennen, kritische Prozesse abzusichern, Zuständigkeiten festzulegen und die Notfallkommunikation vorzubereiten. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit in Krisen wie Energieengpässen, Cyberangriffen oder Lieferkettenstörungen zu sichern, die Resilienz zu erhöhen und Ausfälle schneller zu bewältigen. Der Plan ist praxisnah, verständlich aufgebaut und sofort einsetzbar, auch ohne Vorerfahrung in der Krisenvorsorge.
* Quelle: Handelskammer Hamburg und Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Autoren und Autorinnen: Dr. Monika John-Koch, Kristina Pape, Dr. Eva-Katharina Platzer (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK) und Tobias Bock, Christian Graf, Philip Koch (Handelskammer Hamburg)