Verkehr

Rheinufertunnel: Vierwöchige Vollsperrung

Ab Beginn der Osterferien wird der Rheinufertunnel in Düsseldorf für vier Wochen vollständig gesperrt. Betroffen ist die komplette Tunnelachse einschließlich der Unterführung Gladbacher Straße. Unternehmen sollten sich frühzeitig auf erhebliche Einschränkungen im innerstädtischen Verkehr einstellen.

Hintergrund der Maßnahme

Grund für die Vollsperrung ist der Austausch der Axialventilatoren. Während dieser Arbeiten ist ein sicherer Betrieb des Tunnels nicht gewährleistet, sodass die Sperrung aus sicherheitsrechtlichen Gründen zwingend erforderlich ist.
Parallel nutzt die Stadt die Gelegenheit für weitere Maßnahmen:
  • Sanierung der Fahrbahnen
  • Erneuerung der Beleuchtung
  • zusätzliche Prüf- und Instandhaltungsarbeiten
Die Bündelung der Arbeiten soll die Dauer der Beeinträchtigungen insgesamt begrenzen.

Erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsverkehr

Die Sperrung trifft auf eine ohnehin angespannte Verkehrssituation: Zeitgleich sind die Joseph-Kardinal-Frings-Brücke sowie die Theodor-Heuss-Brücke für den Wirtschaftsverkehr gesperrt.
Die Folge: Nur wenige leistungsfähige Ausweichrouten, insbesondere für den Schwerverkehr. Unternehmen aus Logistik, Handel, Industrie und Handwerk müssen mit deutlichen Fahrzeitverlängerungen rechnen.

Ausweichrouten

Pkw-Verkehr:
Theodor-Heuss-Brücke, Lastring, Joseph-Kardinal-Frings-Brücke
Schwerverkehr:
Autobahnbrücken sowie Lastring
Flankierend passt die Stadt die Ampelschaltungen entlang der Umleitungsstrecken an und will an neuralgischen Punkten für eine Entzerrung der Verkehrsströme sorgen. Zudem sollen auf dem ausgewiesenen Umleitungsnetz keine weiteren Baustellen eingerichtet werden, um die vorhandene Kapazität möglichst vollständig zu erhalten.

Empfehlung an Unternehmen

Vor dem Hintergrund der parallelen Einschränkungen ist mit einer hohen Belastung des innerstädtischen Straßennetzes zu rechnen. Unternehmen sollten – wo möglich –
  • Lieferzeiten anpassen,
  • Transporte bündeln,
  • Randzeiten nutzen,
  • Homeoffice-Optionen prüfen oder
  • auf alternative Verkehrsträger ausweichen.
Die Stadt appelliert, nicht zwingend notwendige Fahrten möglichst zu vermeiden, um die Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes während der Bauphase aufrechtzuerhalten.
Die IHK Düsseldorf begleitet die Entwicklungen und steht im Austausch mit der Stadtverwaltung, um die Interessen der Wirtschaft einzubringen. Weitere Informationen stellen wir fortlaufend bereit.