Standort
Baufreigabe für A44
Die IHK Düsseldorf zeigt sich nach jahrelangem Einsatz für die A44 erleichtert über die Anfang Dezember erteilte Baufreigabe für den Lückenschluss zwischen Heiligenhaus und dem künftigen Kreuz Ratingen Ost.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat damit den Weg für den Bau der letzten rund vier Kilometer freigemacht – ein wichtiger Fortschritt für die Region und ein Signal für den Stellenwert der Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.
Die A44 gilt als zentrale Verkehrs- und Wirtschaftsachse für den Großraum Düsseldorf und das westliche Ruhrgebiet. Sie verbindet Unternehmen, Logistikzentren und Gewerbegebiete miteinander und spielt eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Der bestehende Lückenschluss war seit Langem ein Hemmnis für effiziente Transportwege, insbesondere für den Güterverkehr.
Die IHK hatte sich gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen, kommunalen Akteuren und politischen Entscheidungsträgern über viele Jahre hinweg für die A44 eingesetzt. Die nun erteilte Freigabe ist daher auch ein Ergebnis intensiver regionaler Zusammenarbeit und beharrlicher Überzeugungsarbeit auf allen politischen Ebenen.
Mit dem vorliegenden Baurecht und der Startbereitschaft der Projektgesellschaft DEGES stand einer Umsetzung bereits seit Längerem nichts mehr im Wege – allein die fehlende Finanzierungszusage hatte das Vorhaben bislang verzögert. Durch die jetzt erteilte Baufreigabe kann der Lückenschluss endlich erfolgen und die bereits fertiggestellte Brücke im Angerbachtal an das Autobahnnetz angebunden werden.
Die IHK Düsseldorf erwartet, dass die Bauarbeiten zeitnah beginnen und der Lückenschluss zügig realisiert wird, um die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine leistungsfähige Anbindung der Region zu schaffen. Neben der Verbesserung der Erreichbarkeit wird auch eine spürbare Entlastung der umliegenden Ortsdurchfahrten und Verkehrswege erwartet, was sowohl der Wirtschaft als auch den Anwohnerinnen und Anwohnern zugutekommt.
Die vollständige Anbindung der A44 ist ein Beispiel dafür, wie wichtig eine enge Verzahnung von Wirtschaft, Verwaltung und Politik bei großen Infrastrukturvorhaben ist. Die IHK wird diesen Prozess weiterhin konstruktiv begleiten.