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NRW setzt Förderprogramme für Klimaschutz und E-Mobilität fort
NRW führt die erfolgreichen Förderprogramme "progres.nrw" für E-Mobilität und Klimaschutztechnik fort. Die Förderung soll weniger bürokratisch werden. Neuer Förderschwerpunkt ist auch die Nutzung von Abwärme in und aus Unternehmen. Ziel ist es, klimafreundliches Heizen und nachhaltige Mobilität im Alltag einfacher und attraktiver zu machen.
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf weniger Bürokratie: Förderanträge sollen künftig durch automatisierte Prüfverfahren schneller bearbeitet werden.
Fördermöglichkeiten im Überblick
Emissionsarme Mobilität (Schwerpunkt: Ladeinfrastruktur):
- Bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt an Mehrfamilienhäusern oder bei Arbeitgebern
- Bis zu 40.000 Euro je Schnellladepunkt für gewerbliche Nutzfahrzeuge
- Zuschüsse für Konzepte und Fahrzeugbeschaffung
Klimaschutztechnik (Schwerpunkt: effiziente Wärmenutzung):
- Neu: Förderung von Abwärmenutzung, z. B. Beratungstage für Unternehmen, die Wärme abgeben können (bis zu 75 Prozent und 63.000 Euro)
- Investitionen in die Nutzbarmachung von Abwärmepotenzialen für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch Anlagen (bis zu 25 Prozent und 100.000 Euro)
- Weiterbildungen im Bereich Abwärmeberatung (bis zu 50 Prozent und 2.500 Euro)
- Wärmeübergabestationen für den Anschluss an ein Wärmenetz und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für Bestandsgebäude
- Erdwärmebohrungen für Mehrfamilienhäuser: 30 Euro je Bohrmeter, max. 15.000 Euro
Alle Programme sind ab sofort wieder verfügbar. Details und Antragstellung finden Unternehmen auf den Seiten der Bezirksregierung Arnsberg.