17. Juni 2025

Rohstoffe: regional sichern, abbauen und nutzen

Die zuverlässige und sichere Versorgung mit Rohstoffen ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum. Globale Krisen wie die Corona-Pandemie und geopolitische Konflikte haben die Fragilität internationaler Lieferketten deutlich gemacht. Rohstoffe aus der Region bieten eine nachhaltige Lösung: Sie reduzieren Abhängigkeiten, stärken lokale Wertschöpfungsketten und minimieren Umweltbelastungen durch kurze Transportwege.
Im Kontext des Europäischen Grünen Deals, des Net-Zero Industrial Acts und der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie gewinnt die regionale Rohstoffversorgung zusätzlich an Bedeutung. Der Europäische Grüne Deal strebt an, die EU bis 2050 klimaneutral zu machen und die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber 1990 zu senken. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine resiliente und nachhaltige Rohstoffversorgung nötig - durch weniger Importabhängigkeit und eine gezielte Stärkung heimischer Ressourcengewinnung.
Die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie der Bundesregierung zielt darauf ab, den Ressourcenverbrauch zu verringern und die Ressourceneffizien zu steigern. Eine regionale Rohstoffversorgung unterstützt diese Ziele, indem sie die Nutzung von Sekundärrohstoffen fördert und die Kreislaufwirtschaft stärkt. Dies trägt nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern sichert auch die Versorgung der Industrie mit notwendigen Materialien.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der IHK Metropolregion Rhein Neckar: Positionspapier “Regionale Rohstoffe”.