Wirtschaft in Zahlen 2025
- IHK-zugehörige Unternehmen am 01.01.2025
IHK-zugehörige Unternehmen am 01.01.2025 Eingetragene Unternehmen 2.355 davon im Handelsregister (HR) 2.346 - Hauptniederlassungen 2.324 - Zweigniederlassungen 22 davon im Genossenschaftsregister 9 Nichteingetragene Gewerbetreibende 5.614 Unternehmen insgesamt 7.969
IHK-zugehörige Unternehmen nach Wirtschaftszweigen am 01.01.2025 Wirtschaftszweig im Handels-
register
eingetragenKlein-
gewerbe-
treibendeLand-, Forstwirtschaft, Fischerei 4 64 Produzierendes Gewerbe 411 452 Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz. 486 1.707 Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 269 308 Verkehr und Lagerei 71 100 Gastgewerbe 59 545 Information und Kommunikation 103 265 Grundstücks- und Wohnungswesen 182 157 Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen; Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 666 1029 Sonstige Dienstleistungen 95 987 IHK-zugehörige Unternehmen 2.346 5.614 Quelle: IHK zu Coburg - Verarbeitendes Gewerbe im IHK-Bezirk Coburg nach Wirtschaftszweigen 2024
Wirtschaftszweig Betriebe Beschäftigte Umsatz
in 1.000 EuroAuslandsumsatz
in 1.000 EuroExportquote
in %Gewinnung von Steinen und Erden,
sonstiger Bergbau3 74 16.835 - - Ernährungsgewerbe 11 850 12.247 - - Herst. von Textilien 1 - - - - Holzgewerbe (ohne Herst. von Möbeln) 7 176 23.565 - - Papiergewerbe 3 1.145 215.484 23.461 10,9 Verlags-, Druckgewerbe, Vervielfältigung 4 133 11.587 280 2,4 Herst. von Gummi- u. Kunststoffwaren 18 1.623 194.948 64.828 19,5 Glasgewerbe, Herst. von Keramik,
Verarbeitung von Steinen u. Erden8 464 81.829 - - Herst. von Metallerzeugnissen 12 1.057 156.046 47.363 36,6 Herst. von DV-Geräten, elektr. u. opt. Erzeug. 2 - - - - Maschinenbau 13 4.876 1.415.243 1.109.577 78,4 Herst. von elektr. Ausrüstg. 2 - - - - Herst. von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 5 1.316 311.301 - - Sonstiger Fahrzeugbau 1 - - - - Herst. von Möbeln 16 912 140.905 17.423 12,4 Herst. v. sonstigen Waren 8 848 105.718 29.580 28,0 Rep. U. Inst. v. Maschinen und Ausrüstung 1 - - - - Insgesamt* 115 13.474 2.685.708 1.292.512 48,1 Coburg Stadt 27 5.171 1.320.129 1.090.507 82,6 Coburg Landkreis 88 8.303 1.365.579 202.005 14,8 IHK-Bezirk 115 13.474 2.685.708 1.292.512 48,1 Diff. zu 2023 in % -3,4% -3,6% -5,3% 11,1% Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
Es werden monatlich nur noch Betriebe ab 50 und mehr Beschäftigten und einmal jährlich Betriebe ab 20 Beschäftigten, die nicht im Monatsbericht melden, befragt. Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf der Zusammenführung dieser beiden Erhebungen.
- = Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten
Beschäftigte: Alle im Betrieb tätigen Personen, wie tätige Inhaber und Mitinhaber, alle in einem arbeitsrechtlichen Verhältnis stehenden Personen, ferner unbezahlt mithelfende Familienangehörige, soweit sie mindestens ein Drittel der üblichen Arbeitszeit tätig sind.
"(Statistische Berichte ""Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden in den kreisfreien Städten und Landkreisen Bayerns"")"
*es werden nicht alle Beschäftigte/Umsätze nach Wirtschaftszweigen erfasst
- IHK-Konjunkturumfrage - Herbst 2025
Coburger Wirtschaft bleibt im Krisenmodus„Noch immer zeichnet sich in der Coburger Wirtschaft keine nachhaltige Erholung ab. Zwar zeigen einzelne Indikatoren leichte Verbesserungen, doch die Stimmung bei den Unternehmen bleibt überwiegend schlecht. Gefragt nach den Risiken für ihre wirtschaftliche Entwicklung nennen zwei Drittel die Arbeitskosten, dicht gefolgt von der Inlandsnachfrage und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Der dringend notwendige wirtschaftliche Aufbruch ist nicht absehbar, stattdessen sieht es so aus, dass 2025 das dritte Rezessionsjahr in Folge wird. Es braucht endlich eine entschlossene Wirtschaftswende, so wie wir das aus dem Kreis der bayerischen IHKs vor wenigen Tagen in einem eindringlichen Schreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder formuliert haben“, so IHK-Präsident Dr. Andreas Engel zur Einordnung der Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2025.Der IHK-Konjunkturklimaindikator, der sowohl die aktuelle geschäftliche Lage als auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen im Wirtschaftsraum Coburg abbildet, ist leicht gestiegen um 2 Punkte und erreicht einen – nach wie vor unterdurchschnittlichen – Stand von 93. Der jüngste Indikatoranstieg geht im Wesentlichen darauf zurück, dass die Erwartungen an eine etwas bessere Geschäftslage aus der Konjunkturumfrage vom Frühjahr dieses Jahres sich in einzelnen Bereichen erfüllt haben.Aktuelle Geschäftslage: „Noch immer zeichnet sich in der Coburger Wirtschaft keine nachhaltige Erholung ab. Zwar zeigen einzelne Indikatoren leichte Verbesserungen, doch die Stimmung bei den Unternehmen bleibt überwiegend schlecht. Gefragt nach den Risiken für ihre wirtschaftliche Entwicklung nennen zwei Drittel die Arbeitskosten, dicht gefolgt von der Inlandsnachfrage und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Der dringend notwendige wirtschaftliche Aufbruch ist nicht absehbar, stattdessen sieht es so aus, dass 2025 das dritte Rezessionsjahr in Folge wird. Es braucht endlich eine entschlossene Wirtschaftswende, so wie wir das aus dem Kreis der bayerischen IHKs vor wenigen Tagen in einem eindringlichen Schreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder formuliert haben“, so IHK-Präsident Dr. Andreas Engel zur Einordnung der Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2025.Erwartungen: Mit Blick auf die geschäftlichen Aussichten sind die befragten Unternehmer zurückhaltend. An eine Aufhellung glaubt nur eine Minderheit von 16 Prozent. Mit geschäftlichen Einbußen rechnen aktuell 21 Prozent der Befragten. 63 Prozent der Betriebe gehen davon aus, ihr Geschäftsniveau wenigstens halten zu können. Der Saldo aus günstigen und ungünstigen Geschäftserwartungen beträgt folglich minus 5 Punkte (Vorquartal -3 Punkte).„Dies ist ein deutlicher Beleg, dass unsere Unternehmen nach wie vor kein Vertrauen in eine spürbare und nachhaltige Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds haben. In diesem Zusammenhang sollte folgende Angabe aus der Konjunkturumfrage den politisch Verantwortlichen besonders zu denken geben: Fast 80 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass am heimischen Standort ihre Beschäftigtenzahl aufgrund von Personalabbau sinken wird“, so Björn Cukrowski, Konjunkturbeauftragter der IHK zu Coburg.„Mit Bildung der neuen Bundesregierung hatte die Wirtschaft – ebenso wie das ganze Land – auf einen deutlichen Aufbruch gehofft. Doch leider fällt die Bilanz nach den ersten Monaten eher enttäuschend aus. Es ist jetzt höchste Zeit, dass Wirtschaftspolitik in der Arbeit der Bundesregierung den notwendigen Stellenwert einnimmt, um den Wachstumsmotor wieder zum Laufen zu bringen. Ganz oben auf der Agenda muss die Rückkehr zu wirtschaftlicher Prosperität stehen. Dafür braucht es klare Schritte in Richtung Staatsmodernisierung sowie Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der Wirtschaft. Gefordert sind mehr Veränderungsbereitschaft und echte Reformen! Um beispielsweise die Investitionszurückhaltung unserer Betriebe aufzulösen, braucht es dringend Strukturreformen: hin zu einer modernen, digitalen und leistungsfähigen Verwaltung, Bürokratieabbau und noch mehr Tempo bei Planungs- und Genehmigungsverfahren“, betont IHK-Präsident Dr. Engel.
Die Branchen im Einzelnen
Industrie gesamt
Aktuelle Lage: Die Lage für Coburgs Industrieunternehmen bleibt angespannt. Die Branche leidet weiterhin unter einer schwachen Nachfrage, hohen Arbeits- und Energiekosten, bürokratischen Lasten sowie hohen Steuern. Zwar schätzen die befragten Unternehmen ihre aktuelle Lage per Saldo um 10 Punkte besser ein als noch zum Frühjahr, eine durchgreifende Stimmungsaufhellung ist damit aber nicht verbunden. Der Saldo aus positiven und negativen Rückmeldungen bleibt mit minus 19 Punkten weiterhin im negativen Bereich. Momentan berichten 10 Prozent der Betriebe von guten Geschäften (Vorumfrage 15 Prozent). Über einen schlechten Geschäftsverlauf klagen dagegen weiterhin 29 Prozent (Vorumfrage 44 Prozent). Mehr als die Hälfte der Produzenten bewertet die Lage als zufriedenstellend. Die Auftragseingänge haben sich im Vergleich zur Vorumfrage sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland kaum verändert und bleiben schwach, der Auftragsbestand wird von 44 Prozent der Unternehmen als zu klein beurteilt.Erwartungen: Die Industrie bleibt bei ihrem vorausschauenden Blick auf die künftige Geschäftsentwicklung weiterhin zurückhaltend. Die Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten Reformen kommt nicht zum Tragen. Zahlreiche strukturelle Sorgen, wie z. B. hohe Energie- und Rohstoffpreise, drückende Arbeitskosten oder unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und die sprunghafte US-Zollpolitik belasten die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin. Nur 13 Prozent der Fabrikanten rechnen in den kommenden Monaten mit einer geschäftlichen Aufhellung. 61 Prozent erwarten unveränderte Geschäfte, 26 Prozent gehen hingegen von einer Eintrübung aus. Entsprechend dürfte die schwache Industriekonjunktur auch weitere Folgen für den Arbeitsmarkt haben.Industrie im Einzelnen:MaschinenbauAktuelle Lage: Die trübe Stimmung im Maschinenbau hält an. Noch immer fehlt die erhoffte Dynamik bei den Investitionen und damit in Neuaufträge für Maschinen und Anlagen. Stattdessen belasten nach wie vor Handelskonflikte, Bürokratie und steigende Kosten Coburgs exportorientierte Betriebe. Mittlerweile berichtet die Mehrheit der Befragten von einem zu kleinen Auftragsbestand. Entsprechend fallen die aktuellen Lageurteile aus: Ein Drittel der befragten Unternehmer ist unzufrieden und 67 Prozent bewerten sie als befriedigend.Erwartungen: Die Aussichten auf die kommenden Monate haben sich per Saldo verbessert, bleiben aber mit minus 11 Punkten weiterhin im negativen Bereich (Vorumfrage -43 Punkte). 22 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer Geschäftsbelebung und 33 Prozent erwarten eine Verschlechterung der Geschäftslage. Erhebliche Risiken sehen die Maschinenbauer in einer weiteren Verschärfung von Handelskonflikten, neuen Zöllen und geopolitischen Eskalationen.Automobilzulieferer und VorleistungsgüterindustrieAktuelle Lage: Die trübe Stimmung im Maschinenbau hält an. Noch immer fehlt die erhoffte Dynamik bei den Investitionen und damit in Neuaufträge für Maschinen und Anlagen. Stattdessen belasten nach wie vor Handelskonflikte, Bürokratie und steigende Kosten Coburgs exportorientierte Betriebe. Mittlerweile berichtet die Mehrheit der Befragten von einem zu kleinen Auftragsbestand. Entsprechend fallen die aktuellen Lageurteile aus: Ein Drittel der befragten Unternehmer ist unzufrieden und 67 Prozent bewerten sie als befriedigend.Erwartungen: Die Aussichten auf die kommenden Monate haben sich per Saldo verbessert, bleiben aber mit minus 11 Punkten weiterhin im negativen Bereich (Vorumfrage -43 Punkte). 22 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer Geschäftsbelebung und 33 Prozent erwarten eine Verschlechterung der Geschäftslage. Erhebliche Risiken sehen die Maschinenbauer in einer weiteren Verschärfung von Handelskonflikten, neuen Zöllen und geopolitischen Eskalationen.Ge- und VerbrauchsgüterindustrieAktuelle Lage: Die Geschäfte der Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten, zu denen insbesondere die Möbel- und die Spielwarenindustrie gehören, laufen weiterhin schleppend. Anhaltende Konsumzurückhaltung und die Verunsicherung über die wirtschaftliche Entwicklung belasten viele Unternehmen. Der Lagesaldo liegt mit minus 7 Punkten weiterhin im negativen Bereich. Allerdings bewerten die Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage zum zweiten Mal in Folge besser als in der jeweiligen Vorumfrage (Saldo -21 Punkte zum Frühjahr und -33 Punkte zum Jahresanfang). Von der Mehrheit der Branchenvertreter wird der derzeitige Auftragsbestand als ausreichend und von 40 Prozent als zu klein bezeichnet.Erwartungen: Trotz leichter Verbesserung bleiben die Geschäftserwartungen der befragten Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern vor dem Hintergrund der anhaltend strukturellen Probleme und der Nachfrageschwäche per Saldo negativ. Eine deutliche Mehrheit von fast zwei Dritteln geht von einer Seitwärtsbewegung aus. Größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sieht die Branche in den Arbeitskosten, der Inlandsnachfrage und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.Dienstleistung
Versicherungs- und FinanzgewerbeAktuelle Lage: Das regionale Versicherungs- und Finanzgewerbe steht aktuell besser da als viele andere Branchen und zeigt sich gegenüber der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit weiter robust. Insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung sorgt auf Grund rückläufiger Schadenzahlen und bereits erfolgten Beitragsanpassungen dafür, dass sich die Beurteilung der Geschäftslage weiter verbessert. Aktuell berichten fast zwei Drittel der befragten Branchenvertreter von guten Geschäften und 12 Prozent sind unzufrieden.Erwartungen: Für die kommenden Monate erwartet die Mehrheit der befragten Unternehmensvertreter eine Seitwärtsbewegung, keiner rechnet mit einer Verschlechterung. Die weiterhin große Unsicherheit in Geopolitik und Wirtschaft dämpft vor allem die Erwartungen im Neugeschäft und erschwert langfristige Sparentscheidungen Verbraucher.Unternehmensnahes DienstleistungsgewerbeAktuelle Lage: Im unternehmensnahen Dienstleistungsgewerbe hat sich das Konjunkturklima im Vergleich zur Vorumfrage verbessert. Die Branchenvertreter verzeichnen bei ihren Auftragseingängen, Umsätzen und Erträgen einen vorsichtigen Aufschwung. Aktuell bewerten 36 Prozent der Dienstleister ihre geschäftliche Lage als gut, 18 Prozent hadern hingegen mit ihrer Situation. Der Geschäftslagensaldo ist von minus 5 im Frühjahr auf 18 Punkte gestiegen.Erwartungen: Die Aussichten der Branche auf die kommenden Monate haben sich weiter stabilisiert. Inzwischen glauben wieder 50 Prozent der befragten Betriebe an eine geschäftliche Aufhellung. Jeder Zehnte rechnet jedoch mit einer geschäftlichen Eintrübung. Besonders die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Arbeitskosten machen den Betrieben im unternehmensnahen Dienstleistungsgewerbe zu schaffen und werden am häufigsten als Geschäftsrisiko genannt.Handel
EinzelhandelAktuelle Lage: Im unternehmensnahen Dienstleistungsgewerbe hat sich das Konjunkturklima im Vergleich zur Vorumfrage verbessert. Die Branchenvertreter verzeichnen bei ihren Auftragseingängen, Umsätzen und Erträgen einen vorsichtigen Aufschwung. Aktuell bewerten 36 Prozent der Dienstleister ihre geschäftliche Lage als gut, 18 Prozent hadern hingegen mit ihrer Situation. Der Geschäftslagensaldo ist von minus 5 im Frühjahr auf 18 Punkte gestiegen.Erwartungen: Die Aussichten der Branche auf die kommenden Monate haben sich weiter stabilisiert. Inzwischen glauben wieder 50 Prozent der befragten Betriebe an eine geschäftliche Aufhellung. Jeder Zehnte rechnet jedoch mit einer geschäftlichen Eintrübung. Besonders die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Arbeitskosten machen den Betrieben im unternehmensnahen Dienstleistungsgewerbe zu schaffen und werden am häufigsten als Geschäftsrisiko genannt.GroßhandelAktuelle Lage: Schwache Rückmeldungen zur aktuellen Geschäftslage kommen vom Coburger Großhandel. Die Branche kann sich der anhaltenden Konjunkturflaute nicht entziehen. Entsprechend zögerlich fällt das Bestellverhalten ihrer Kunden aus. So leidet der produktionsbezogene Großhandel unter der immer noch trägen Industriekonjunktur, den konsumnahen Großhandel trifft die fortdauernde Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Nur 8 Prozent der Grossisten bewerten ihre Lage als gut und die Hälfte als schlecht. Der Saldo rutscht damit auf minus 42 Punkte ab (Vorumfrage: -29 Punkte).Erwartungen: Die Hoffnung auf eine Normalisierung des Geschäftsverlaufs ist bei den Großhändlern wieder etwas gewachsen, es dominiert aber weithin die Skepsis. So bezeichnen immer noch 27 Prozent der befragten Branchenvertreter ihre geschäftlichen Aussichten für die kommenden Monate als schlecht. Von einer gleichbleibenden Entwicklung gehen inzwischen 55 Prozent aus. Bessere Geschäfte erwarten dagegen nur 18 Prozent der Grossisten.Tourismus
Aktuelle Lage: Schwache Rückmeldungen zur aktuellen Geschäftslage kommen vom Coburger Großhandel. Die Branche kann sich der anhaltenden Konjunkturflaute nicht entziehen. Entsprechend zögerlich fällt das Bestellverhalten ihrer Kunden aus. So leidet der produktionsbezogene Großhandel unter der immer noch trägen Industriekonjunktur, den konsumnahen Großhandel trifft die fortdauernde Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Nur 8 Prozent der Grossisten bewerten ihre Lage als gut und die Hälfte als schlecht. Der Saldo rutscht damit auf minus 42 Punkte ab (Vorumfrage: -29 Punkte).Erwartungen: Die Hoffnung auf eine Normalisierung des Geschäftsverlaufs ist bei den Großhändlern wieder etwas gewachsen, es dominiert aber weithin die Skepsis. So bezeichnen immer noch 27 Prozent der befragten Branchenvertreter ihre geschäftlichen Aussichten für die kommenden Monate als schlecht. Von einer gleichbleibenden Entwicklung gehen inzwischen 55 Prozent aus. Bessere Geschäfte erwarten dagegen nur 18 Prozent der Grossisten. - Bruttowertschöpfung des IHK-Bezirks
Gesamt
in Mio €Anteil
in %jährliche Steigerung
in %2021 insgesamt 5.928 100,0 2,8 davon: Land- und Forstwirtschaft 48 0,8 26,3 Produzierendes Gewerbe 1.781 30,0 6,3 Handel, Gastgewerbe
und Verkehr699 11,8 9,0 Dienstleistungen 3.400 57,4 -0,4 2022 insgesamt 7.614 100,0 28,4 davon: Land- und Forstwirtschaft 58 0,8 20,8 Produzierendes Gewerbe 1.868 24,5 4,9 Handel, Gastgewerbe
und Verkehr747 9,8 6,9 Dienstleistungen 4.941 64,9 45,3 *) zu Herstellungspreisen (vor Abzug der unterstellten Bankgebühr)
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Statistische Berichte - Revidierte Ergebnisse gemäß ESVG 95) - Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen im IHK-Bezirk
Jahr Gesamt
in Mio. €Index
(2000 = 100)je Erwerbstätigen
in €Index
(2000 = 100)2010 4.565 129 60.547 126 2011 4.716 143 62.678 130 2012 4.913 139 66.076 137 2013 4.998 141 65.120 135 2014 5.348 151 66.831 139 2015 5.570 157 69.824 145 2016 5.681 161 71.443 148 2017 6.123 173 77.323 161 2018 6.396 181 80.928 168 2019 6.509 184 82.319 171 2020 6.369 180 81.857 170 2021 6.550 185 84.266 175 2022 7.328 207 94.326 196
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Statistische Berichte - Revidierte Ergebnisse gemäß ESVG 95)
- Kurzarbeiter im IHK-Bezirk Coburg
Die Zahlen zur Kurzarbeit finden Sie hier.
- Bevölkerung am 31.12.2024
Bevölkerung
insgesamtmännlich weiblich IHK-Bezirk 125.532 61.927 63.605 Coburg Landkreis 84.468 41.904 42.564 Coburg Stadt 41.064 20.023 21.041 Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - Kaufkraftkennziffern
Kaufkraft
in Mio. EuroKaufkraftkennziffer
je Gebiet in Promille 1)Kaufkraftkennziffer
je Einwohner 3)Coburg Stadt 1334,25 0,5 106,2 Coburg Landkreis 2557,79 1,0 98,7 IHK-Bezirk 3892,03 1,504 101,1 1) bezogen auf Gesamtsumme Bundesrepublik Deutschland
3) bezogen auf den Durchschnitt Bundesrepublik Deutschland von 100,0
Quelle: Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CMA Beratung + Management GmbH I BBE Handelsberatung GmbH, München - Arbeitslosenquoten
in % aller zivilen Erwerbspersonen Jahr IHK-Bezirk Oberfranken Bayern Bundesgebiet 2008 6,0 5,4 4,2 7,8 2009 6,5 5,7 4,8 8,2 2010 6,1 5,2 4,5 7,7 2011 4,8 4,4 3,8 7,1 2012 4,6 4,2 3,7 6,8 2013 4,7 4,4 3,8 6,9 2014 4,6 4,3 3,8 6,7 2015 4,4 4,0 3,6 6,4 2016 4,0 3,8 3,5 6,1 2017 3,7 3,6 3,2 5,7 2018 3,7 3,5 2,9 5,2 2019 3,7 3,2 2,9 5,0 2020 4,4 3,9 3,6 5,5 2021 4,2 3,6 3,5 5,7 2022 4,1 3,4 3,1 5,3 2023 4,5 3,8 3,4 5,7 2024 5,1 4,1 3,7 6,0 Quellen: Agentur für Arbeit Coburg, Regionaldirektion Bayern, Bundesagentur für Arbeit - Erwerbstätigkeit - Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer
darunter in den Wirtschaftsbereichen: insgesamt Diff. zu
2022 in %Land- und
Forstwirt-
schaft, FischereiProduzierendes Gewerbe Dienstleistungen und Handel Coburg Stadt 33.979 0,2 49 9.881 24.049 Coburg Landkreis 28.130 -2,0 210 12.618 15.302 IHK-Bezirk 62.109 -0,8 259 22.499 39.351 Stand: 30.06.2023
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung - Pendlerzahlen der Industrie- und Handelskammer zu Coburg
Ein- und Auspendler IHK-Bezirk Coburg Einpendler von außerhalb der Stadt: 10.343 Einpendler von außerhalb im Landkreis: 9.504 Einpendler gesamt IHK-Bezirk: 19.847 Auspendler Stadt nach außerhalb: 3.930 Auspendler Landkreis nach außerhalb: 9.785 Auspendler gesamt IHK-Bezirk: 13.715 Pendlersaldo IHK-Bezirk: 6.132 Ein- und Auspendler IHK-Bezirk Coburg Coburg Stadt in Landkreis: 3.383 Coburg Landkreis in Stadt: 13.510 Ein- und Auspendler gesamt Einpendler gesamt Coburg Stadt: 23.853 Einpendler gesamt Coburg Landkreis: 12.887 Auspendler gesamt Coburg Stadt: 7.313 Auspendler gesamt Coburg Landkreis: 23.295 Stand: Juni 2023
Quelle: Bundesagentur für Arbeit - Daten zur Berufsausbildung (Stichtag: 31.12.2024)
2023 2024 Ausbildungsverhältnisse insgesamt in % insgesamt in % Diff. zu 2023 in % männlich weiblich Metalltechnik 425 54% 420 54% -1,2% 364 56 Elektrotechnik 266 34% 273 24% 2,6% 252 21 Bau, Steine, Erden 19 2% 20 3% 5,3% 12 8 Papier, Druck 26 3% 27 3% 3,8% 17 10 Chemie, Physik, Biologie 24 3% 20 3% -16,7% 12 8 Holz, Polsterer 30 4% 20 3% -33,3% 16 4 Leder, Textil, Bekleidung 1 0% 1 0% 0,0% 0 1 Glas, Keramik, Schmuck- u. Edelsteine 3 0% 3 0% 0,0% 0 3 Gewerblich insgesamt 794 100% 784 89% 673 111 Industrie 125 14% 111 13% -11,2% 52 59 Handel 240 27% 242 27% 0,8% 105 137 Bankkaufmann 40 4% 54 6% 35,0% 28 26 Versicherungskaufmann 157 17% 155 18% -1,3% 64 91 Hotel- und Gaststättengewerbe 64 7% 65 7% 1,6% 44 21 Verkehrs- und Transportgewerbe 44 5% 48 5% 9,1% 26 22 Kaufmännische Sonderberufe nach BBiG 2 0% 2 0% 0,0% 1 1 Sonstige Berufe 226 25% 204 23% -9,7% 125 79 Kaufmännisch insgesamt 898 100% 881 100% 445 436 Ausbildungsverhältnisse insgesamt 1.692 1.665 1.118 547
insgesamt gewerblich-technisch kaufmännisch Umschulungsverhältnisse 27 7 20 Prüfungsausschüsse für Zwischen- und Abschlussprüfungen 67 29 38 Mitglieder in Prüfungsausschüssen 273 140 133 Stellv. Mitglieder in Prüfungsausschüssen 273 140 133 Teilnehmer an Zwischenprüfungen und Abschlussprüfung Teil 1 502 161 341 Teilnehmer an Abschlussprüfungen 627 186 441 Teilnehmer an Zwischenprüfungen aus anderen Kammerbezirken 29 16 13 Teilnehmer an Abschlussprüfungen aus anderen Kammerbezirken 19 9 10 Ausbildungsbetriebe 291 54 188 davon kaufmännisch und gewerblich 49
Eingetragene und neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse
Jahr Gesamtzahl neu eingetragene
Ausbildungsverhältnisse2005 2.013 724 2006 2.032 789 2007 2.240 861 2008 2.335 872 2009 2.315 812 2010 2.244 797 2011 2.225 880 2012 2.137 782 2013 2.092 738 2014 2.041 746 2015 2.059 769 2016 2.068 780 2017 2.120 793 2018 2.109 788 2019 2.034 748 2020 1.974 665 2021 1.866 668 2022 1.701 648 2023 1.692 659 2024 1.665 617 Quelle: IHK zu Coburg - Fremdenverkehr 2024
Gästeankünfte Diff. zu 2023 Gästeübernachtungen Diff. zu 2023 Stadt Coburg 91.553 +7,6 % 164.983 +5,3 % Landkreis Coburg 73.148 +2,7% 300.448 +3,1 % IHK-Bezirk 164.681 +5,4 % 465.431 +3,9 % Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
