IHK-Konjunkturumfrage - Herbst 2026
Coburgs Wirtschaft im Wartemodus
„Zwischen ersten politischen Reformsignalen und anhaltenden Belastungen durch hohe Energie- und Arbeitskosten bleibt auch zum Herbst 2026 eine echte konjunkturelle Trendwende in Coburgs Wirtschaft aus. Zwar zeigen einzelne Branchen vorsichtige positive Signale. In der Gesamtheit aber sorgen unverändert hohe strukturelle Belastungen und die Folgen des Nahost-Konflikts weiter für Unsicherheit und wenig wirtschaftliche Dynamik. Und auch für die kommenden Monate zeichnet sich keine grundlegende Besserung ab“, kommentiert IHK-Präsident Dr. Andreas Engel die Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2026.
Demnach ist der IHK-Konjunkturklimaindikator, bei dem es sich um einen Mittelwert aus der Beurteilung der aktuellen geschäftlichen Lage und der Geschäftserwartung der befragten Unternehmen handelt, um 8 Punkte gestiegen. Mit seinem jetzigen Stand von 100 ist er nun wieder an den neutralen 100er-Wert herangekommen, den er zuletzt vor dem Nahost-Krieg einnehmen konnte.
Aktuelle Geschäftslage: Die Geschäftslage über alle Branchen hinweg zeigt sich leicht verbessert, verbleibt allerdings auf niedrigem Niveau. Insbesondere Industrie und Handel kommen nur schleppend voran, etwas besser ist die Stimmung unter den Dienstleistern. Aktuell bezeichnen 34 Prozent der befragten Betriebe ihre Situation als gut, 24 Prozent beurteilen sie als schlecht und 42 Prozent sehen sie immerhin als befriedigend an. Der Saldo aus positiven und negativen Rückmeldungen der Unternehmen zur aktuellen Geschäftssituation steigt gegenüber dem Vorquartal auf 10 Punkte (Vorumfrage -8 Punkte).
Erwartungen: Die Vorausschau der regionalen Wirtschaft auf die Geschäftsentwicklung der kommenden Monate ist weiterhin von Pessimismus geprägt. An eine weitere Aufhellung glaubt nur eine Minderheit von 19 Prozent. Mit geschäftlichen Einbußen rechnen aktuell 29 Prozent der Befragten. Eine knappe Mehrheit der Betriebe geht davon aus, ihr Geschäftsniveau wenigstens halten zu können. Der Saldo aus günstigen und ungünstigen Geschäftserwartungen beträgt folglich -10 Punkte (Vorquartal -7 Punkte). Gefragt nach den größten Risiken, die die Unternehmen für ihre künftige Geschäftsentwicklung sehen, nennen 71 Prozent die Energie- und Rohstoffpreise, 69 Prozent die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und 64 Prozent die Arbeitskosten.
„Die zaghafte Verbesserung bei der aktuellen Konjunktur darf jetzt nicht das Signal an die Bundesregierung senden, mit den Reformanstrengungen nachzulassen oder sie von Wahlterminen und -ergebnissen abhängig zu machen. Einiges spricht dafür, dass dies größtenteils auf schuldenfinanzierte Staatsausgaben aus dem ‚Sondervermögen‘ zurückzuführen ist. Nach wie vor bestehen für den Wirtschaftsstandort Deutschland tiefgreifende strukturelle Defizite. Unsere Betriebe brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, niedrigere Kosten, wettbewerbsfähige Energiepreise und weniger Bürokratie. Die Bundesregierung muss jetzt jede Entscheidung konsequent daran ausrichten, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken und Wachstum zu ermöglichen“, fordert IHK-Präsident Dr. Engel.
„Die zaghafte Verbesserung bei der aktuellen Konjunktur darf jetzt nicht das Signal an die Bundesregierung senden, mit den Reformanstrengungen nachzulassen oder sie von Wahlterminen und -ergebnissen abhängig zu machen. Einiges spricht dafür, dass dies größtenteils auf schuldenfinanzierte Staatsausgaben aus dem ‚Sondervermögen‘ zurückzuführen ist. Nach wie vor bestehen für den Wirtschaftsstandort Deutschland tiefgreifende strukturelle Defizite. Unsere Betriebe brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, niedrigere Kosten, wettbewerbsfähige Energiepreise und weniger Bürokratie. Die Bundesregierung muss jetzt jede Entscheidung konsequent daran ausrichten, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken und Wachstum zu ermöglichen“, fordert IHK-Präsident Dr. Engel.
Die Branchen im Einzelnen
Industrie gesamt
Aktuelle Lage: Im Vergleich zum Vorquartal hat sich die konjunkturelle Lage in der regionalen Industrie zwar per Saldo leicht verbessert, die Stimmung der Branche bleibt jedoch weiterhin gedämpft. Weiter zunehmende Bürokratie und hohe Kosten setzen dem industriellen Mittelstand nach wie vor zu. Momentan berichtet jeder Fünfte der Hersteller von guten Geschäften. Ein Drittel klagt dagegen über einen schlechten Geschäftsverlauf. Der Saldo der Geschäftslage steigt gegenüber der Vorumfrage um 3 Punkte auf -13 (Vorumfrage -16). Dieser Wert liegt aber immer noch weit unter dem langjährigen Industrieschnitt (+7 Punkte). Die Entwicklung der Auftragseingänge und Auftragsbestände bleibt insgesamt schwach, lediglich die Exporte in den EU-Binnenmarkt in den letzten Monaten haben das Industriegeschäft etwas stabilisiert. 42 Prozent der befragten Industriebetriebe halten das eigene Auftragsvolumen nach wie vor für zu gering (Vorumfrage 51 Prozent). Auf ein komfortables Auftragspolster blicken mittlerweile 16 Prozent (Vorumfrage 8 Prozent).
Erwartungen: Der Ausblick der regionalen Industrie auf die künftige Geschäftsentwicklung bleibt geprägt durch Unsicherheit in Folge der Auswirkungen des Nahost-Konfliktes, neuer Handelskonflikte sowie einer unklaren Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.
19 Prozent der befragten Unternehmer erwarten bessere Geschäfte im weiteren Jahresverlauf, 36 Prozent fürchten hingegen geschäftliche Einbußen. Der Saldo steigt aber im Vergleich zur Vorumfrage um 11 auf -17 Punkte. 75 Prozent der Befragten sehen in den Energie- und Rohstoffpreisen (Vorumfrage 88 Prozent) und 73 Prozent in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (Vorumfrage 75 Prozent) ein Geschäftsrisiko. Auch die Arbeitskosten geben nach wie vor mehr als zwei Dritteln der Industriebetriebe Grund zur Sorge. Entsprechend verhalten bleibt die Industrie in ihren Beschäftigungs- und Inlandsinvestitionsplanungen. Hingegen planen 36 Prozent der Industriebetriebe ihre Auslandsinvestitionen auszuweiten (Vorumfrage 25 Prozent). Hauptmotiv sind dabei Kapazitätserweiterungen.
19 Prozent der befragten Unternehmer erwarten bessere Geschäfte im weiteren Jahresverlauf, 36 Prozent fürchten hingegen geschäftliche Einbußen. Der Saldo steigt aber im Vergleich zur Vorumfrage um 11 auf -17 Punkte. 75 Prozent der Befragten sehen in den Energie- und Rohstoffpreisen (Vorumfrage 88 Prozent) und 73 Prozent in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (Vorumfrage 75 Prozent) ein Geschäftsrisiko. Auch die Arbeitskosten geben nach wie vor mehr als zwei Dritteln der Industriebetriebe Grund zur Sorge. Entsprechend verhalten bleibt die Industrie in ihren Beschäftigungs- und Inlandsinvestitionsplanungen. Hingegen planen 36 Prozent der Industriebetriebe ihre Auslandsinvestitionen auszuweiten (Vorumfrage 25 Prozent). Hauptmotiv sind dabei Kapazitätserweiterungen.
Industrie im Einzelnen:
Maschinenbau
Aktuelle Lage: Im Maschinenbau zeigt sich eine leichte Stabilisierung der Auftragslage, wenn auch auf niedrigem Niveau. Es fehlen weiterhin die notwendigen Investitionen der in- und ausländischen Kunden und somit die erforderlichen Impulse für eine nachhaltige Konjunkturerholung. Die hohe Unsicherheit über die globale Wirtschafts- und Handelspolitik belastet diese sehr exportorientierte Branche spürbar. Zwei Drittel der Unternehmen beurteilen die laufenden Geschäfte als gut oder befriedigend. Der Saldo aus positiven und negativen Lagebeurteilungen verharrt mit -16 Punkten im negativen Bereich, klettert aber gegenüber der Vorbefragung 27 Zähler nach oben.
Aktuelle Lage: Im Maschinenbau zeigt sich eine leichte Stabilisierung der Auftragslage, wenn auch auf niedrigem Niveau. Es fehlen weiterhin die notwendigen Investitionen der in- und ausländischen Kunden und somit die erforderlichen Impulse für eine nachhaltige Konjunkturerholung. Die hohe Unsicherheit über die globale Wirtschafts- und Handelspolitik belastet diese sehr exportorientierte Branche spürbar. Zwei Drittel der Unternehmen beurteilen die laufenden Geschäfte als gut oder befriedigend. Der Saldo aus positiven und negativen Lagebeurteilungen verharrt mit -16 Punkten im negativen Bereich, klettert aber gegenüber der Vorbefragung 27 Zähler nach oben.
Erwartungen: Die Branche erwartet für die kommenden Monaten eine Seitwärtsbewegung – Optimisten und Pessimisten halten sich die Waage. Der erwartete Geschäftslagensaldo ist aber im Vergleich zur Vorumfrage um 29 Punkte angestiegen. Die befragten Unternehmer rechnen damit, dass eine – trotz zahlreicher Herausforderungen – robuste Weltwirtschaft und steigende Ausrüstungsinvestitionen die Produktion stützen.
Automobilzulieferer und Vorleistungsgüterindustrie
Aktuelle Lage: Die Geschäftslage der Automotive- und Vorleistungsgüterproduzenten im IHK-Bezirk Coburg hat sich gegenüber der Vorumfrage eingetrübt. 39 Prozent der Unternehmen bewerten sie als schlecht, 28 Prozent als gut; der Lagesaldo sinkt von 0 auf -11 Punkte. Als Belastungsfaktoren nennen die Unternehmen geopolitische Spannungen, zunehmenden Protektionismus, die Transformation zur klimaneutralen, digitalen Mobilität sowie einen Wirtschaftsstandort Deutschland, der zusehends an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verliert. Die Schwäche in der Automobilindustrie und damit einhergehend die geringe Nachfrage nach Vorleistungen macht sich im Auftragsbestand der Betriebe bemerkbar. 24 Prozent der Branchenvertreter melden einen guten Auftragsbestand, für
35 Prozent ist er zu gering.
35 Prozent ist er zu gering.
Erwartungen: Auch der Blick der befragten Unternehmen auf die kommenden Monate bleibt kritisch. Nur 13 Prozent erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage und 37 Prozent gehen von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung aus. Vorleistungsgüterhersteller sorgen sich überdurchschnittlich häufig um die Energie- und Rohstoffpreise (94 Prozent), gleichzeitig bleiben Inlandsnachfrage (72 Prozent) sowie Arbeitskosten (67 Prozent) die größten Risiken für die Geschäftsentwicklung.
Ge- und Verbrauchsgüterindustrie
Aktuelle Lage: Die Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten, zu denen insbesondere die Möbel- und die Spielwarenindustrie gehören, berichten weiterhin von einer angespannten Geschäftslage. Nach wie vor setzen Konsumzurückhaltung der Verbraucher, anhaltender Kostendruck und ausbleibende Impulse aus dem Wohnungsbau dieser Branche zu. Hinzu kommen steigender Importdruck und wachsende Regulierungsdichte. Der Lagesaldo liegt mit -15 Punkten weiterhin im negativen Bereich. Allerdings bewerten die Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als in der Vorumfrage (Saldo -33 Punkte). 43 Prozent der Branchenvertreter bewerten ihren derzeitigen Auftragsbestand als zu klein und 57 bezeichnen ihn als ausreichend.
Erwartungen: Trotz leichter Verbesserung bleiben die Geschäftserwartungen der befragten Hersteller von Ge- und Verbrauchsgütern vor dem Hintergrund des anhaltend schwachen Konsumklimas sowie steigender Materialkosten per Saldo mit -15 Punkten negativ. (Vorumfrage -36 Punkte). 43 Prozent der Branchenvertreter gehen von einer gleichbleibenden Geschäftsentwicklung aus. Größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sieht die Branche in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (80 Prozent), in den Energie- und Rohstoffpreisen (67 Prozent) sowie in der Inlandsnachfrage (60 Prozent).
Dienstleistung
Versicherungs- und Finanzgewerbe
Aktuelle Lage: Die Stimmung im regionalen Versicherungs- und Finanzgewerbe hat sich im Vergleich zur Vorumfrage kaum verändert und zeigt sich gegenüber der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit weiterhin robust. Allerdings stehen die Schaden- und Unfallversicherungen auf Grund gestiegener Preise für Ersatzteile und Stundenlöhne in den Werkstätten unter Druck. Aktuell berichten fast zwei Drittel der befragten Branchenvertreter von guten Geschäften, kein Unternehmen ist unzufrieden.
Erwartungen: Auf die kommenden Monate blickt die Branche im Vergleich zur Vorumfrage verhaltener. Die überwiegende Mehrheit geht von einer Seitwärtsbewegung aus, jeder zehnte Unternehmer rechnet mit einer Verschlechterung. Sorgen bereiten der Branche der hohe Preisdruck aufgrund steigender Kosten bei Unfall- und Elementarschäden sowie ein gedämpftes Neugeschäft infolge bestehender wirtschaftlicher Unsicherheiten.
Unternehmensnahes Dienstleistungsgewerbe
Aktuelle Lage: Im unternehmensnahen Dienstleistungsgewerbe hat sich die Situation im Vergleich zur Vorumfrage leicht verschlechtert. Umsätze und Auftragseingänge sind etwas rückläufig, die Erträge verharren auf niedrigem Niveau. Nach wie vor fehlen vielen Betrieben Aufträge der heimischen Industrie- und Gewerbekunden. Aktuell bewerten 47 Prozent der Dienstleister ihre geschäftliche Lage als gut, 29 Prozent aber hadern mit ihrer Situation. Der Geschäftslagensaldo ist von 20 im Frühjahr auf 18 Punkte gefallen.
Erwartungen: Angesichts des trägen Geschäftsumfelds fällt der Blick auf die kommenden Monate im unternehmensnahen Dienstleistungsgewerbe verhaltener aus. 37 Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verbesserung, 19 Prozent äußern negative Erwartungen. Der Saldo hat sich im Vergleich zur Vorumfrage auf nun 19 Punkte halbiert. Neben den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen machen Energie- und Rohstoffpreise, aber auch die Inlandsnachfrage der Branche zu schaffen.
Handel
Einzelhandel
Aktuelle Lage: Das Konjunkturklima im Einzelhandel bleibt auf unverändert niedrigem Niveau. Die Umsatzentwicklung hat sich sowohl im stationären Einzelhandel als auch im Onlinehandel weiter abgeschwächt. Die anhaltend schwache Konsumneigung der Verbraucher belastet somit die gesamte Branche. Der Nahost-Konflikt und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wirken sich negativ auf die Verbraucherstimmung aus. Derzeit bezeichnet kein Einzelhändler seine geschäftliche Situation als gut. Eine Mehrheit von 57 Prozent empfindet sie immerhin als befriedigend. 43 Prozent der Einzelhändler berichten hingegen von schlecht laufenden Geschäften.
Erwartungen: Da keine Belebung des privaten Konsums absehbar ist – die Verbraucher erwarten weiterhin eine steigende Inflationsrate –, bleibt der Ausblick der Einzelhändler auf die kommenden Monate pessimistisch. 29 Prozent rechnen mit einer Eintrübung ihrer Geschäftslage, kein Unternehmen geht von einer Besserung aus. Der Saldo fällt um 11 auf -29 Punkte.
Großhandel
Aktuelle Lage: Leicht verbessert hat sich die geschäftliche Situation bei Coburgs Grossisten, dies muss aber in Relation zum niedrigen Vorumfragewert gesehen werden. Auch der Großhandel kann sich der anhaltenden Konjunkturflaute nicht entziehen. Entsprechend zögerlich fällt das Bestellverhalten seiner Kunden aus. So leidet der produktionsbezogene Großhandel unter der trägen Industriekonjunktur; den konsumnahen Großhandel trifft die Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Somit bleiben die Umsätze und Erträge der Branche weiterhin unter Druck. Aktuell berichten 20 Prozent der Unternehmensvertreter von guten Geschäften, 80 Prozent sind wenigstens zufrieden.
Erwartungen: Die Hoffnung auf Besserung des Geschäftsverlaufs bleibt bei Coburgs Grossisten schwach. Optimisten und Pessimisten halten sich die Waage. Die große Mehrheit der Branchenvertreter erwartet eine Seitwärtsbewegung. Als größte Konjunkturrisiken gelten für die Branche die Inlandsnachfrage, die Arbeitskosten und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.
Tourismus
Aktuelle Lage: Die Stimmung der regionalen Hoteliers und Gastronomen hat sich im Vergleich zur Vorumfrage verbessert. Nach wie vor kämpft aber die Branche trotz guter Auslastung mit stark gestiegenen Energie-, Einkaufs- und Personalkosten, die die Ertragslage der Betriebe belasten. Hinzu kommt eine spürbare Kaufzurückhaltung der Gäste. 47 Prozent (Vorumfrage 11 Prozent) der befragten Unternehmensvertreter bewerten ihre aktuelle Lage als gut, 27 Prozent (Vorumfrage 47 Prozent) sind unzufrieden. Der Saldo steigt im Vergleich zur Vorumfrage um 57 auf nunmehr 20 Punkte. Die durchschnittliche Zimmerauslastung in den letzten sechs Monaten betrug 39 Prozent (Vorumfrage: 34 Prozent).
Erwartungen: Auf die kommenden Monate blickt die Branche verhalten optimistisch.
27 Prozent des befragten Gastgewerbes erwarten eine Verbesserung ihrer Situation, dagegen gehen 20 Prozent von einer Verschlechterung aus. Der Erwartungssaldo sinkt im Vergleich zur Vorumfrage um 20 auf 7 Punkte. Anhaltend hohe Arbeitskosten werden sich in steigenden Übernachtungs- und Verzehrpreisen niederschlagen. Entsprechend geht die Mehrheit der Unternehmen (60 Prozent) von steigenden Preisen aus.
27 Prozent des befragten Gastgewerbes erwarten eine Verbesserung ihrer Situation, dagegen gehen 20 Prozent von einer Verschlechterung aus. Der Erwartungssaldo sinkt im Vergleich zur Vorumfrage um 20 auf 7 Punkte. Anhaltend hohe Arbeitskosten werden sich in steigenden Übernachtungs- und Verzehrpreisen niederschlagen. Entsprechend geht die Mehrheit der Unternehmen (60 Prozent) von steigenden Preisen aus.
