Industrie 4.0

Der digitale Wandel wird Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern. Digitale Technologien zählen zu den wichtigsten Wachstumstreibern der deutschen Wirtschaft. So ist Digitalisierung ist ein wesentlicher Bestandteil von Innovationen, Geschäftsmodellen sowie betrieblichen Prozessen und prägt das Verhalten von Nutzern und Kunden.

Industrie 4.0: Digitalisierung der Wirtschaft

Industrie 4.0 bezeichnet die in Echtzeit stattfindende digitale Vernetzung von Lieferanten, Produzenten und Kunden entlang der Wertschöpfungsketten und der Geschäftsmodelle. Die damit verbundene Verschmelzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit klassischen industriellen Prozessen bietet den Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus viele Chancen.

Industrie 4.0 in Nordbayern

Die Transformation zur vernetzten digitalen Produktion ist in der nordbayerischen Industrie auf gutem Wege, aber die aktuelle konjunkturelle Lage hinterlässt deutliche Spuren. Das zeigt die Studie „Industrie-4.0 – Reifegrad-Messung 2025“, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) im Auftrag der sechs nordbayerischen Industrie- und Handelskammern durchgeführt hat. Die Umfrage, an der sich 219 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes beteiligten, liefert ein gemischtes Bild: Der Reifegrad bei Industrie 4.0 steigt zwar an und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) rückt stark in den Fokus der Betriebe. Allerdings drohen kleinere Unternehmen den Anschluss zu verlieren, außerdem wird die Transformation aktuell durch Finanzierungsprobleme und Fachkräftemangel gebremst.