Nr. 5894910

Internationale Handelspolitik

Der Ausschuss der Ständigen Vertreter hat am 01.04.2026 den Wortlaut des Abkommens sowie die Beschlüsse über die Unterzeichnung und die vorläufige Anwendung des Abkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in Bezug auf Gibraltar gebilligt.

Am 24. März 2026 haben die EU und Australien die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen abgeschlossen.

Das Kollegium der Kommissionsmitglieder hat am 10.03.2026 der vorläufigen Anwendung des Abkommens zugestimmt.

Nach 18 Jahren Verhandlungen mit zwischenzeitlichen Unterbrechungen hatten die EU und Indien am 27. Januar 2026 den erfolgreichen Abschluss über ein Freihandelsabkommen bekanntgegeben.

Nach fast zehn Jahren Verhandlungen haben die Europäische Union und Indonesien am 23. September 2025 das umfassende Freihandelsabkommen Comprehensive Economic Partnership Agreement (CEPA) offiziell unterzeichnet.

Am 13.12.2023 haben die EU und Chile das modernisierte bilaterale Assoziierungsabkommen samt Interim-Handelsabkommen unterzeichnet, das die bilateralen Handels- und Investitionsbeziehungen erleichtert.

Am 1. August 2020 trat das gemeinsame Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Vietnam in Kraft. Das Abkommen ist insbesondere für deutsche Unternehmen interessant, da allein 33 Prozent aller EU-Exporte nach Vietnam aus Deutschland kommen. Nachfolgend finden Sie Informationen zu den wichtigsten Änderungen bei den Präferenzen und Zöllen.

Freihandelsabkommen sind völkerrechtliche Verträge, die zwischen zwei oder mehreren Ländern mit dem Ziel abgeschlossen werden, den Handel untereinander zu erleichtern. Abkommen dieser Art können in Umfang und rechtlichen Auswirkungen unterschiedlich weitreichend sein.

Elisabeth Löhr
Leiterin des Bereichs International und Messen