Aktuelle Lage im Nahen Osten: Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft
Die militärische Eskalation im Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 markiert eine Zäsur für die globalen Märkte und stellt auch unsere regionalen Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit Beginn der Luftschläge gegen den Iran hat sich die Sicherheitslage in der gesamten Region fundamental verschlechtert.
Für die deutsche Wirtschaft bedeutet dies weit mehr als eine regionale Krise. Gesperrte Lufträume über zentralen Drehkreuzen, die faktische Blockade strategischer Schifffahrtswege wie der Straße von Hormus und die damit verbundene Volatilität der Energiepreise treffen die Betriebe direkt. Während die Sorge um die Sicherheit von Mitarbeitern vor Ort oberste Priorität hat, rücken zunehmend die indirekten Effekte in den Fokus: Steigende Logistikkosten, unterbrochene Lieferketten und eine wachsende politische Unsicherheit erschweren Investitionsentscheidungen und belasten das Konsumklima.
Als Ihre IHK stehen wir Ihnen in dieser volatilen Phase zur Seite. Wir beobachten die Entwicklungen kontinuierlich und unterstützen Sie dabei, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und Handlungsoptionen für Ihr Unternehmen zu entwickeln.
Weiterführende Informationen und Unterstützung
Um Ihnen bei der Einschätzung der aktuellen Risiken und Handlungsoptionen zu helfen, haben wir die wichtigsten Daten für Sie aufbereitet:
- Factsheet der DIHK: Eine detaillierte Übersicht mit zentralen Fakten und praxisnahen Hinweisen zur aktuellen Lage finden Sie in unserem Factsheet zum Download (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 390 KB).
- Dossier der DIHK: Umfassende Analysen und bundesweite Einschätzungen zu den wirtschaftlichen Folgen finden Sie zudem im fortlaufend aktualisierten Dossier der Deutschen Industrie- und Handelskammer unter: dihk.de/nahost-auswirkungen.
