Phishing-Mails mit falscher IHK-Signatur im Umlauf
Nach wie vor missbrauchen Betrüger die IHK-Organisation als Deckmantel für Phishing-Attacken – zuletzt mit dem Betreff "Wichtige Anfrage – Übermittlungsweg Jahresabschluss". Hier erfahren Sie mehr über diese und weitere kriminelle Ansätze.
Bereits seit Ende 2022 sind Mails im Umlauf, deren Absender sich als DIHK oder IHK ausgeben, aber betrügerische Absichten verfolgen. Stets wird gefordert, dass Unternehmensdaten zu aktualisieren seien, und stets gilt: Bitte klicken Sie keinesfalls auf Links oder geben Sie Daten heraus, es handelt sich um Anläufe zum Datenklau.
Die DIHK lässt die entsprechenden E-Mail- und Domain-Adressen zeitnah sperren, wenn sie Kenntnis von einer neuen Variante erhält, doch das hilft in der Regel nur sehr kurzfristig. Darum seien Sie bitte vorsichtig! Es kursieren immer neue Ansätze, mit denen den Unternehmen Daten entlockt werden sollen:
Wichtige Anfrage – Übermittlungsweg Jahresabschluss
Besonders gefährlich, da ohne Tippfehler und seriös formuliert, ist eine Mitte März kursierende Mail mit dem vorgeblichen Absender "IHK" und dem Betreff "Wichtige Anfrage – Übermittlungsweg Jahresabschluss". Von den Empfängern wird eine "kurze Rückmeldung" angefordert, wie sie ihren Jahresabschluss zukünftig einreichen wollten. Diese Angabe sei "zwingend notwendig für die Fortführung Ihres Registereintrags", schreiben die Betrüger, die mit einem Klarnamen als Abteilungsleiter unterzeichnen. Sie müsse "innerhalb von 3 Arbeitstagen nach Erhalt dieser Nachricht erfolgen", andernfalls könne der "Unternehmensstatus im Register vorübergehend eingeschränkt werden". Den angebotenen Link auf ein "elektronisches Rückmeldeformular" sollten Sie keinesfalls anklicken, erst recht keine Informationen preisgeben. Bitte löschen Sie diese Phishing-Mail, und bleiben Sie wachsam.
